Zweibrücken Manöver: Zweibrücker Soldaten warnen Jäger
Wer im September gleich mehrere Bundeswehrfahrzeuge auf den Straßen in Zweibrücken sieht, muss sich nicht wundern, denn die Fallschirmjäger der Niederauerbach-Kaserne sind dann zu zwei Übungen auf dem Übungsgelände „North Point“ in der Nähe der Gemeinde Kriegsfeld im Donnersbergkreis unterwegs: Von 8. bis 11. und von 15. bis 18. September werden 120 Soldaten mit 20 Geländeautos auf dem ehemaligen Kasernengelände trainieren, Truppen in verschiedenen Einsatzszenarien zu bewegen und zu positionieren, erklärt ein Sprecher der Fallschirmjäger auf Nachfrage. Dabei übten die Soldaten, sich in unterschiedlichen Geländeformen und Situationen effizient und sicher zu bewegen. Außerdem stehe Feldtraining auf dem Programm, eine praktische Übung im Gelände, bei der die Soldaten ihre Fähigkeiten in realitätsnahen Szenarien trainieren. Der Schwerpunkt der beiden Übungen liegt laut Bundeswehr auf dem Orts- und Häuserkampf. Die Soldaten lernen, in urbanen Gebieten und Gebäuden zu kämpfen. Sie üben, wie man sich in Häusern bewegt, Räume sichert, Feinde aufspürt und bekämpft sowie sich in solchen komplexen Umgebungen zurechtzufinden. Ziel sei es, die Fähigkeiten im urbanen Kampf zu verbessern, um in solchen Einsatzsituationen effektiv und sicher agieren zu können. Damit sie sich keiner Gefahr aussetzen, will die Bundeswehr vor allem Jäger, Forstämter und Jagdgenossenschaften ganz besonders auf die Übungen hinweisen.