Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Mahnwache gegen Judenhass

Rund 25 Teilnehmer kamen zur Mahnwache.
Rund 25 Teilnehmer kamen zur Mahnwache.

Rund 25 Teilnehmer kamen am Mittwoch zur Mahnwache, zu der die Junge Union an den Standort der ehemaligen Zweibrücker Synagoge eingeladen hatte. Unter dem Motto: „Solidarität mit Israel – Kein Platz für Antisemitismus“ legten die Teilnehmer an der Ecke Wallstraße/Ritterstraße eine israelische Fahne und weiße Rosen auf den Boden. Der Zweibrücker Künstler Peter Schaumburger sprühte sowohl in Hebräisch und Arabisch vielfach das Wort „Frieden“ auf die Pflastersteine. „Ich habe wasserlösliche Farbe benutzt, die bei Regen verschwindet. Und genauso ist es mit dem Frieden. Er kann jederzeit verschwinden, aber es bleiben Pigmente zurück, genau wie die Hoffnung auf Frieden bleibt“, philosophierte er. Eine Teilnehmerin kam eigens aus der Kaiserslauterer Gegend. Sie hatte ein selbst geschriebenes Plakat dabei, auf dem sie sich gegen Judenhass aussprach. Polizei und Ordnungsamt waren vor Ort und hinderte eine Handvoll vorwiegend Jugendlicher daran, mit arabischen, palästinensischen und Halbmond-Fahnen zur Mahnwache zu kommen. An der Ecke Ritterstraße/Von-Rosen-Straße wurden sie von der Polizei gestoppt und zurückgeschickt. Nur wenige Meter vom Geschehen entfernt provozierte ein stadtbekanntes Mitglied des Nationalen Widerstands mit zwei schwarz gekleideten Frauen in seiner Begleitung. Zu Zwischenfällen kam es jedoch nicht.

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