Zweibrücken Lokführer zieht Bremse: Zug stoppt vor Zweibrücken

Der Regionalzug legte einen unverhofften Zwischenstopp ein.
Der Regionalzug legte einen unverhofften Zwischenstopp ein.

Am Mittwochabend hat ein Regionalzug auf freier Strecke zwischen Contwig und Zweibrücken angehalten. Befürchtet wurde, ein Mensch könnte unter den Zug geraten sein.

Auf RHEINPFALZ-Anfrage berichtete Maria Calabro von der Bundespolizei in Kaiserslautern, dass der Zug der Regionalbahn RB68 am Mittwoch kurz nach 21 Uhr zwischen Contwig und Zweibrücken zum Stehen gebracht wurde. Der Lokführer habe einen Schlag von außen gehört; es stand zu befürchten, auf den Gleisen könnte ein Mensch oder Tier überrollt worden sein. Rettungsdienst, Bundespolizei, 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Contwig und Dellfeld, ein Notfallmanager der Bahn sowie eine Streife der Polizei hätten den Ort des Geschehens untersucht und im unteren Bereich des Regionalzuges leichte Beschädigungen festgestellt. Wie Holger Hell von der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ergänzt, überblickte eine Drohne der Feuerwehr Schmitshausen das Areal aus der Vogelperspektive.

Inzwischen wude die Ursache für das Schlaggeräusch ermittelt, wie hier nachzulesen ist. Maria Calabro erläuterte, dass der betroffene Abschnitt der eingleisigen Bahnstrecke während der Untersuchung von 21.15 bis 23.03 Uhr gesperrt blieb.

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