Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Lavendel, Käsekuchen und Zwetschge: Ausgefallene Eissorten in diesem Sommer

Im Eiscafé Cantonati in der Fußgängerzone ist das Pistacchiosa-Eis besonders beliebt, erzählt Tino Cabras, dessen Frau das Café
Im Eiscafé Cantonati in der Fußgängerzone ist das Pistacchiosa-Eis besonders beliebt, erzählt Tino Cabras, dessen Frau das Café leitet.

Mit steigender Temperatur füllen sich die Eiscafés. Dort findet man ausgefallene Sorten und sogar Alternativen für Allergiker. Bei den Kunden gibt es klare Favoriten.

Auch in Zweibrücken wird das Eis in den Eisdielen immer teurer. Gründe sind laut Betreibern steigende Einkaufspreise und Energiekosten. Zum Ausgleich für höhere Preise bieten die Betreiber immer kreativere Sorten an.

Pistaziencreme in Eisform

Im Eiscafé Cantonati in der Fußgängerzone seien die beliebtesten Eissorten verschiedene Variationen von Pistazieneis, berichtet Tino Cabras, dessen Frau Rosi Tiziana das Café leitet. Eine besondere Kreation des Cantonati: das Pistacchiosa, Eis aus Pistaziencreme. Auch das Sorbet stoße bei der Kundschaft auf Begeisterung. Eine weitere Besonderheit sei das Bitterschokoladeneis, das mit Wasser hergestellt wird und somit eine laktosefreie Alternative zum klassischen Schokoladeneis bietet. Cabras stelle regelmäßig neue Sorten her, immer angepasst an die Nachfrage, sagt er. Die Inspirationen für die verschiedenen Sorten hole er sich nicht nur aus Fachzeitschriften. In der Wintersaison werden auch auf Messen Neuheiten aus der Eiswelt vorgestellt, erzählt Cabras. Hergestellt wird das Eis im Cantonati vor Ort – bei gutem Wetter jeden Morgen in der hauseigenen Küche. Doch auch über Zweibrücken hinaus sei das Cantonati bekannt; seine Eistorten liefere das Café bis nach Kaiserslautern, sagt Cabras.

Früchte und Käsekuchen

Eine ganz ausgefallene Eissorte gibt es im Eiscafé La Perla am Hallplatz: das Cheese-Cake-Eis (zu deutsch: Käsekuchen) mit Waldbeere. Am besten verkaufe sich Milcheis und, bei hohen Temperaturen, Fruchteis, sagt der Besitzer Mirco Foltran. Auch hier entsteht das Eis in eigener Herstellung.

Im Eiscafé Maurer in Ixheim setzt Leiter Stefan Pautler auf regionale Produkte.
Im Eiscafé Maurer in Ixheim setzt Leiter Stefan Pautler auf regionale Produkte.

Ideen von der Konditorin

Im Eiscafé Maurer in Ixheim kommen die klassischen Eissorten wie Vanille, Joghurt, Haselnuss und Schokolade besonders gut an, sagt Chef Stefan Pautler. Zu den neueren Sorten zählen hier Joghurt-Maracuja und verschiedene Sorbets. Bei der Herstellung achtet Pautler auf die Verwendung regionaler Produkte, zum Beispiel beim Zwetschgeneis, das er ab nächster Woche verkauft. Die verschiedenen Sorten kreiert Pautler oft selbst oder bekommt Vorschläge von seiner Tochter, die als Konditorin arbeitet.

Besonders beliebt im Lavazza in der Mühlstraße sind Pistazien-Eis und die Fruchtsorten, sagt Clarissa Cutaia.
Besonders beliebt im Lavazza in der Mühlstraße sind Pistazien-Eis und die Fruchtsorten, sagt Clarissa Cutaia.

Salziges Eis mit Crackern

Vor Ort hergestellt wird das Eis auch im Eiscafé Lavazza in der Mühlstraße. Die beliebteste Sorte hier: Pistazieneis. Die Pistazien hierfür kommen aus Sizilien, erzählt Clarissa Cutaia, Tochter der Inhaberin Ada Cutaia, die ihrer Mutter schon lange im Café hilft. Immer wieder gebe es Wechsel im Sortiment; das Angebot werde an die Nachfrage angepasst. Was die beiden besonders betonen: Das Eis im Lavazza werde natürlich und ohne Pulver hergestellt. Im Sortiment mit aktuell 24 Sorten finden sich klassische Geschmacksrichtungen wie Vanille, Schokolade und Frucht, aber auch außergewöhnlichere Sorten wie Lavendeleis. Ein besonderes Angebot gibt es für die kleinen Besucher: Zu Kindersorten wie „Paw Patrol“ bekommen die Kinder kleine Geschenke dazu. Bei hohen Temperaturen besonders beliebt sind fruchtige Sorten wie „Tropical Twist“, ein Obstmix. Ganz nach dem Motto „Eis mal anders“ bietet das Eiscafé regelmäßig außergewöhnliche Kreationen an. Zuletzt stand zum Beispiel salziges Eis auf der Karte; serviert mit Crackern.

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