Zweibrücken Laura Conrads erster Tsukahara
ZWEIBRÜCKEN. Sonja Rayer, Mädchen-Turnwartin im Turngau Westpfalz, war zufrieden mit den Leistungen, die die Mädchen am Samstag bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften in Zweibrücken zeigten. „Ich glaube, wir werden langsam wieder besser“, urteilte sie. Ihr eigener Verein VT Zweibrücken war mit sieben Siegen der erfolgreichste der fünf teilnehmenden Klubs.
Rund 160 Mädchen hatten die Vereine VT Zweibrücken, VT Contwig, VT Niederauerbach, TV Lemberg und TV Hauenstein zur Mammutveranstaltung in die Westpfalzhalle geschickt. „Es waren noch etliche Turnerinnen krank. Trotzdem waren die Wettkämpfe erst um 20.45 Uhr zu Ende“, sagte Rayer. Was ihr gut gefiel: „Man sieht, dass es in dem ein oder anderen Verein vorangeht. Da sind wohl junge, engagierte Übungsleiter am Werk.“ Abzulesen war das für sie am Schwierigkeitsgrad der Übungen und der gezeigten Technik, beides habe sich verbessert. „Die Technik ist ja das Wichtigste bei uns. Die richtige Ausführung sorgt dafür, dass die Mädchen den Sport gesund machen können.“ Am Samstag jedenfalls verletzte sich keine Teilnehmerin, „alles heil geblieben“, vermeldete Rayer. Die Turnerinnen der VT Zweibrücken gewannen in den sieben Wettkämpfen, in denen sie antraten, souverän. „Die Konkurrenz im Gau ist nicht stark genug, um sie zu schlagen. Aber auf Pfalzebene wird es deshalb für die Mädchen schwierig“, erklärte Rayer. Stolz war sie als Trainerin auf die VTZ-Jüngsten Mia Grandé, Henriette Dormann, Emma Schneider und Nele Vollmar im Kürwettkampf des Jahrgangs 2010 und jünger. „Die haben ihren ersten Wettkampf überhaupt geturnt und ihre Sache gut gemacht“, meinte sie. Die VTZ-Küken fingen erst im Frühjahr mit dem Turnen an und trainieren gerade zweimal eine Stunde wöchentlich. Stark war auch die Leistung von VTZ-Turnerin Laura Conrad in der Kür (Jahrgang 2000 und jünger), die sich im Sprung an ihren ersten Tsukahara (Überschlag seitwärts mit Vierteldrehung und Salto rückwärts gehockt) traute. Die VT Contwig kam mit ihren sieben Teams zu vier Siegen, zwei davon in Bestenkämpfen des Jahrgangs 2006 und jünger sowie des Jahrgangs 2002 und jünger. Besonders Nele Post, Leni Weis und Elisa Vogel freuten sich im Jahrgang 2002 riesig, dass sie auf dem Podest standen, hatten sie doch nur zu dritt, ohne Streichwertung, geturnt. „Wir waren noch nie Erster“, meinten sie strahlend. Bei der VT Niederauerbach (vier Teams) überzeugte beim Sieg im Kürwettkampf des Jahrgangs 2000 und jünger vor allem Vera Schmitt mit einer tollen Boden-Übung und 9,05 Punkten. Ergebnisse folgen |sai