Zweibrücken Land fördert Sanierung der ehemaligen Hauptschule Nord mit 280.000 Euro
Das Land fördert damit die barrierefreie und brandschutztechnische Sanierung des alten Gebäudes an der Hofenfelsstraße gegenüber des Hilgardcenters, in dem vor langer Zeit auch mal das Helmholtzgymnasium untergebracht war.
„Das Projekt steht ja schon länger. Wir wollen das ehemalige Schulgebäude der Hauptschule Nord umbauen in ein Bildungs- und Kulturzentrum, in dem die Volkshochschule ihren Platz hat und die Jugendkunstschule sowie die Musikschule drin sind. Durch die Umwandlung muss aber der Brandschutz aktualisiert werden, aber auch der barrierefreie Ausbau ist wichtig“, sagte Oberbürgermeister Marold Wosnitza vor Ort bei der Übergabe des Förderbescheids. Dazu soll im hinteren Bereich – rechts neben dem Haupteingang – ein Aufzug angebaut werden.
Im kommenden Jahr soll es losgehen
Auf die Frage nach einem Zeitplan antwortete er: „So schnell wie möglich.“ Jetzt habe man den Förderbescheid. Nun müsse das Vorhaben in den Haushalt eingebracht werden. Danach sollen die Ausschreibung und der Baubeginn folgen. „Aber vorher brauche ich erst eine Haushaltsgenehmigung“, betonte Wosnitza. Der Plan sei, im Jahr 2025 loszulegen. Allerdings wolle er sich nicht darauf festlegen.
Neben den genannten Angeboten probt auch die Stadtkapelle in der ehemaligen Turnhalle der Hauptschule. Das in der Berufsschule ansässige Büro der Volkshochschule soll mittelfristig laut Wosnitza ebenfalls an die Hofenfelsstraße verlegt werden. Wenn die geplante Mediathek im City Outlet kommt, sei geplant, die Jugendbücherei, die derzeit im zweiten Stock des Bildungs- und Kulturzentrums ist, dorthin zu verlegen und mit der Stadtbibliothek zu vereinen. Ein barrierefreier Zugang zu den vier Stockwerken der ehemaligen Hauptschule Nord ist derzeit nicht möglich. Sogar das Erdgeschoss liegt erhöht und kann nur über mehrere Treppenstufen betreten werden. Lediglich der Proberaum der Stadtkapelle ist ebenerdig erreichbar.