Zweibrücken Kunst in Brenschelbach

Witzig, querbeet durch mehrere Kunstformen, offen und bunt präsentierte sich am Sonntag das Dorfkunst-Konzept Brenschel Art in Brenschelbach. Musik, Konzeptkunst, Malerei, Holzschnitzereien, Skulpturen und Ungewöhnliches verwandelten den Ortskern in ein Freiluftmuseum. Ob Jazzmusik auf den Spuren von Django Reinhardt, französische Chansons, abstrakte Malerei, die bunten Werke der Niederwürzbacherin Rita Walle oder Kunst zum Nachdenken und Schmunzeln – für jeden Besucher bot die Brenschel Art am Sonntag etwas. Witzig war eine Tomate, die Unbekannte morgens im Vorgarten ablegten, in dem die Künstlerin Katja Heß ihre Werke präsentierte. Daran schrieb die Künstlerin schlicht: „Ist das Kunst, oder kann das gegessen werden?“ Ebenfalls zum Schmunzeln waren zwei Werke des Künstlers K.H. Hillen, der einen „Trumpelpfad“ aus amerikanischen Fähnchen geschaffen hat, aber auch einen „Friedhof der nicht gefallenen Künstler und Künstlerinnen“.