Homburg RHEINPFALZ Plus Artikel „Kultur im Museum“ startet mit Rhythmen vom Balkan

Zum Auftakt im Juni: Absinto Orkestra.
Zum Auftakt im Juni: Absinto Orkestra.

Mit dem Absinto Orkestra aus Mainz startet am Donnerstag, 22. Juni, die Homburger Sommer-Open-Air-Konzertreihe „Kultur im Museum“ an der Klosterruine in Wörschweiler. Bis Ende September stehen noch sieben Konzerte an.

Norbert Zimmer vom Homburger Kulturamt hat die Gruppen und Interpreten ausgesucht und ist beileibe nicht nur im Saarland fündig geworden. Das seit über 15 Jahren bestehende Absinto Orkestra, das sich der Musik des Balkans widmet, kommt aus Rheinland-Pfalz. Seine Musik ist inspiriert von den Rhythmen osteuropäischer Hochzeitskapellen. Mal steht die Geige im Mittelpunkt, mal ein Gitarrenspiel à la Django Reinhardt, mal Jazz-Saxofon, mal Russisches am Kontrabass, Mandoline und Gesang. Die Auftritte der Gruppe sind nicht zum stillen Zuhören gedacht, sondern auch zum Mitsingen, Tanzen und Klatschen. Das kann man ab 20 Uhr an der Klosterruine in Wörschweiler. Fürs leibliche Wohl sorgen die Klosterfreunde, es gibt einen Shuttlebus ab 18.30 Uhr vom Parkplatz der Firma Begra hoch zur Klosterruine und nach dem Konzert auch wieder zurück.

Am 6. Juli um 20 Uhr spielen Holmes & Watson, die im Mai beim Zweibrücker Straßentheater-Spektakel zu erleben waren, am Römermuseum in Schwarzenacker American Folk, New Country und Western-Musik. Trotz der nur zwei Namen kommen drei Musiker. Zu hören sind Songs von Simon & Garfunkel, James Taylor und Crosby, Stills and Nash. Es singen und spielen Tom Watson, Fergus Holmes und Didi Wetenkamp.

Duo aus der angrenzenden Westpfalz

Das Duo DoubL, Kathrin und Manuel Lothschütz aus Schönenberg-Kübelberg, ist am 20. Juli, 20 Uhr, in der Gustavsburg in Jägersburg zu erleben. Es bietet ein Potpourri aus bekannten, zeitlosen, romantischen und schwungvollen Songs. Kathrin Lothschütz ist ausgebildete Musicalsängerin, ihr Mann Manuel singt und spielt auch Klavier. Erwartet werden können Klassiker wie „Love Hurts“, „Wings“ und „Next To Me“.

Am 3. August um 20 Uhr sind Die Lothringer am Römermuseum in Schwarzenacker an der Reihe. Das Ensemble besteht aus dem Lothringer Sänger und Entertainer Michel Uhring, dem Akkordeonisten Vincenzo Carduccio, dem Gitarristen Bertrand Le Guillou und dem Bassisten Jörg Jenner. Chansons in Lothringer Mundart, die sehr deutsch klingen, und humorvolle Geschichten sind zu erwarten.

Songs in verschiedenen Sprachen

Die belgische 1980er-Jahre-Tributeband The A-Ties kommt am 17. August, 20 Uhr, zur Gustavsburg. Die drei Männer singen in verschiedenen Sprachen: Songs von Depeche Mode, Prince, Nik Kershaw, Riguera, Desireless, Bon Jovi, Golden Earring und aus der Neuen Deutschen Welle. Das Trio besteht aus Kurt Burgelman (Gesang, Gitarre), Wim Bartholomeus (Bass, Gesang) und Peter De Bosschere (Schlagzeug, Gesang).

Für alle, die den Saarbrücker Roland Helm mit seinem wunderbaren zweistündigen Leonard-Cohen-Tribute-Programm noch nicht kennen, gibt es am 7. September, 20 Uhr, am Kloster Wörschweiler Gelegenheit dazu. Roland Helms Stimme gleicht verblüffend der des verstorbenen Songwriters aus Montreal. Zum 80. Geburtstag des Kanadiers hatte der Saarbrücker Musiker im Herbst 2014 erstmals sein Cohen-Programm gespielt, das alle wichtigen Songs des Kanadiers aufruft. Helm kommt mit seiner Band. Fürs leibliche Wohl sorgen auch bei diesem Konzert die Klosterfreunde, der Shuttlebus vom Parkplatz der Firma Begra verkehrt ebenfalls.

Ro Gebhardt mit zwei Begleitern

Mit zwei Begleitern erscheint der Bexbacher Ausnahmemusiker und Komponist Ro Gebhardt am 14. September, 20 Uhr, am Römermuseum. Er spielt ein Programm mit einigen der bekanntesten Songs der Brasil-Latin-Literatur – und seine Eigenkompositionen natürlich. Sein Sohn Alec spielt Bass und der Portugiese Armindo Ribeiro wahrscheinlich Piano.

Das Beste kommt zum Schluss: Ray Cooper (Ex-Oysterband) ist am 21. September in der ungewöhnlichsten Location zu hören: in den Schlossberghöhlen. Der Singer-Songwriter mit schottischen und englischen Wurzeln, der in Schweden lebt, singt natürlich Songs aus seinem letzten Album „Land of Heroes“ (2021). Wie er seine Songs begleitet, ist bei diesem Multiinstrumentalisten nie so ganz klar. Er spielt Cello, Mandoline, Gitarre und Klavier – und erzählt zwischen den Songs tolle Geschichten.

Info

Karten gibt es beim Homburger Kulturamt, Talstraße 57a, Telefon 06841 101804, bei ticket-regional.de und meistens auch noch an der Abendkasse.

Zum Abschluss im September: Ray Cooper.
Zum Abschluss im September: Ray Cooper.
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