ZWEIBRÜCKEN
Kinderansprecher im dunklen VW-Transporter?
„Das ist uns bekannt“, sagt der Zweibrücker Polizeichef Matthias Mahl auf Anfrage. „Die Ermittlungen laufen, aber das ist schwierig.“ Das Autokennzeichen des Kinderansprechers sei nicht bekannt und eine Beschreibung des Mannes liege auch nicht vor. Man wisse durch die Aussage eines anderen Kindes lediglich, dass es sich um einen dunklen VW-Transporter handeln soll, aus dem heraus das Kind angesprochen worden sein soll. Das betroffene Kind hatte die Polizei am frühen Freitagnachmittag noch nicht ausfindig gemacht.
Telefonisch zur Anzeige gebracht hatte den Vorfall der Vater einer zehnjährigen Tochter, die den Vorfall in Niederauerbach als Zeugin beobachtet hatte, kurz nach 20 Uhr am Donnerstagabend. Vorgefallen war das Ganze gut drei Stunden vorher gegen 17 Uhr in der Pirmasenser Straße. Nach in etwa gleichlautender Schilderung des Vaters gegenüber der Polizei und dem Facebook-Post der Stiefmutter, war die Zehnjährige auf dem Nachhauseweg vom Lidl-Markt in Niederauerbach als sie bemerkte, dass in Höhe des früheren Baustoffhandels Sauerer ein Mädchen von einem Mann aus einem Auto heraus angesprochen wurde. Es habe mehrmals laut „nein“ gerufen, bis es dann zu der Zehnjährigen gerannt sei. Sie seien dann gemeinsam entlang der Pirmasenser Straße gelaufen. Dabei habe die Zwölfjährige erzählt, dass der Mann im Auto sie mehrmals aufgefordert habe, zu ihm in den Wagen zu steigen, um sie nach Hause zu fahren. Das lehnte das Mädchen jedoch vehement ab.
In den vergangenen Monaten war mehrmals über Kinderansprecher in Zweibrücken und im Bliesgau berichtet worden.