Golf RHEINPFALZ Plus Artikel Katja Müller vom Ersten Golfclub Westpfalz landet bei internationalem Turnier in München auf Platz 19

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Beim Golfturnier Schäfflertanz International Open des GC München Valley hat Katja Müller (Pirmasens) vom Ersten Golfclub Westpfalz (EGW) aus Rieschweiler-Mühlbach den 19. Platz belegt. Das dreitägige Turnier war einer der ersten Wettbewerbe nach der Corona-Krise. Auch Sophie-Charlott Hempel (EGW) aus Pirmasens schlug ab.

16 Seiten und zwei Anhänge bekamen die Teilnehmer des Turniers vor dem ersten Abschlag als Lektüre mit auf den Weg. Darin beschrieben waren sämtliche Verhaltens-, Hygiene- und Abstandsregeln, die zurzeit wegen des Corona-Virus gefragt sind. Schon vor dem Turnierstart am Dienstag gab es, in Folge der am Montag gespielten Proberunden, einiges zu tun für Müller und Hempel. „Das Turnier war sehr gut organisiert“, fand die frühere Deutsche Jugendmeisterin Katja Müller. Sie erzählte, dass vor dem Betreten bestimmter Teilbereiche des Platzes ein Registrieren per QR-Code via Handy erfolgen musste, damit der Platzbetreiber immer wusste, wie viele Spieler sich wo befanden. „Das wurde alles vom Golfclub kontrolliert, aber es wird generell auf Abstand geachtet“, sagte Müller.

Unterschiede? Die Score-Karten unter den Spielern werden zu Beginn nicht getauscht, so dass jeder seine eigenen Ergebnisse erfasste. Zudem durfte der Ball nur mit Handschuh aus dem Loch geholt werden, auch die Fahnenstange nur mit Handschuh berührt werden. „Das ist ungewohnt und teilweise nervig, da ich persönlich beim Putten meinen Handschuh aus habe“, fügte Müller an. Sonst sah sie aber keine Änderungen gegenüber den auf dem Hitscherhof derzeit geltenden Golfregeln.

Müller spielt einmal Even Par

Sportlich misslang den beiden EGW-Akteuren der Start in das stark, sogar mit einer Profispielerin, besetzte Turnier. Müller spielte auf dem nach ihren Angaben engen Par 72-Kurs eine Runde mit 81 Schlägen. Hempel lag zu Beginn noch zwei Versuche vor ihr. Am zweiten und dritten Tag drehte Müller dann jedoch auf, sodass sie am zweiten Tag Even Par, am dritten einen Schlag über der Platzvorgabe spielte. Sophie-Charlott Hempel gelang keine Verbesserung mehr, sie spielte an den folgenden Tage eine Runde mit 82 und eine mit 83 Schlägen und belegte den 52. Platz. Siegerin wurde erwartungsgemäß Pia Babnik aus Slowenien, die an alle drei Tagen 69 Schläge benötigte und insgesamt acht Schläge Vorsprung vor der zweitplatzierten Helen Tamy Kreuzer (Frankfurter GC) hatte.

Am Samstag Geschlechterduell auf dem Hitscherhof

„Es war zu Beginn komisch. Man musste sich erst mal an die Turniersituation gewöhnen, nicht nur der Platz war für mich neu. Es macht aber Spaß, dass man wieder an einem Turnier teilnehmen kann“, sagte Müller, die plant, im Juli noch bei einem Turnier in Berlin mitzuspielen. Ob ein Qualifikationsturnier für die nationalen Meisterschaften stattfindet, sei noch offen. „Die Framas-Open finden aber statt“, ergänzt die 17-Jährige, dass das für den 11. bis 14. August geplante Weltranglistenturnier in Rieschweiler-Mühlbach (als Nachfolger der Framas-Open für den Nachwuchs) über die Bühne geht.

Bereits heute stehen die Damen des EGW wieder auf dem eigenen Platz. „Die Männer wollten das unbedingt“, sagt Andrea Pfersdorf, Teamkapitän der EGW-Damen, die ab diesem Jahr in der Zweiten Bundesliga gespielt hätten, zum Geschlechterduell. Bei dem Spiel duellieren sich die EGW-Damen mit den clubeigenen Herren. „Die Männer spielen auf dem Heimplatz sehr gut. Es ist sehr schwer einzuschätzen, wer gewinnt“, meint Pfersdorf, die in ihrer Mannschaft die jungen Neuzugänge einsetzen will.

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