Zweibrücken Kann denn Kresse Rasen sein?

In Chemie und Physik kennen sich die Helmholtz-Schüler aus: (vorne von links) Emilia Lambrix, Denise Reiser, Nina Spangenberg, N
In Chemie und Physik kennen sich die Helmholtz-Schüler aus: (vorne von links) Emilia Lambrix, Denise Reiser, Nina Spangenberg, Nathalie Weise, Leonie Höh, Timon Widmann, Vincent Kiefer und Marvin Becker; (hinten von links) Chemielehrer Jens Römer, Tom Baku, Lukas Bender, Lilly Vollmar, Anna Müller, Lukas Staab, René Röder, Schulleiterin Kerstin Kiehm und Physiklehrer Jochen Weidig.

Kann man Kresse als Rasen verwenden? Wie verhält sich ein Tischtennisball im Luftstrom eines Föhns? Bei zwei naturwissenschaftlichen Wettbewerben landeten Schüler der Helmholtz-Gymnasiums Zweibrücken auf den vorderen Plätzen.

Im Landeswettbewerb „Leben mit Chemie – Krasse Kresse“ untersuchten die Schüler das Wachstumsverhalten von Kresse unter verschiedenen Bedingungen. So testeten sie, wie sich Kresse in der Dunkelheit verändert, und welche Auswirkungen Dünger, Salz und Stickstoff haben. Lukas Staab, Leonie Höh und René Röder errangen Einzelpreise. Monique Stauch gewann zum dritten Mal eine Ehrenurkunde und darf kommende Woche an einem Chemie-Workshop der BASF teilnehmen. Im Landeswettbewerb Physik glänzten die Achtklässler Vincent Kiefer und Timon Widmann, die beide einen zweiten Platz erreichten. Sie untersuchten das Verhalten eines Tischtennisballs im Luftstrom eines Föhns, berechneten den Monddurchmesser und arbeiteten mit Hohlspiegeln. Der Zehntklässler Marvin Becker schaffte es im Landeswettbewerb auf Platz zwei. Er gehörte zu rund 30 Schülern, die im Mai an die TU Kaiserslautern reisten. Dort nahm der Zweibrücker Schüler an einem mehrtägigen Physikseminar teil. „Da ging es in Workshops mit Wellenoptik, G-Kraft-Messung und Lichtwellen schon eher in Richtung Studium“, sagte er. Die Physik fasziniere ihn, berichtet der Zehntklässler. Neben etwa 50 Ehrenurkunden heimsten zwölf Schüler Buchpreise ein. Einen Schulpreis von 200 Euro gab es als Anerkennung für die vielen Einsendungen. „Wir nehmen jedes Jahr an den Wettbewerben teil und haben dieses Jahr sehr gut abgeschnitten“, berichtete Schulleiterin Kerstin Kiehm. Die Einsendungen der Schüler reichten im Umfang „an richtige Projektarbeiten heran“. Die 200 Euro, die die Schule für ihr Engagement gewann, werden laut Kiehm in die Chemiesammlung investiert. Die Sieger —Gruppensieger in Chemie: Nina Spangenberg, Denise Reiser, Emilia Lambrix, Lukas Pfister, Lukas Bender, Tom Baku, Nathalie Weise, Lilly Vollmar, Anna Müller. —Einzelsieger in Chemie: Lukas Staab, Leonie Höh, René Röder. —Erfolgreich im Physik-Wettbewerb: Vincent Kiefer, Timon Widmann, Marvin Becker.

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