Schulsport „Jugend trainiert“: Zweibrücker HHG-Handballerinnen weiter, HHG-Jungs raus
Unterschiedlich fiel am Mittwoch die Bilanz der ältesten Handballer des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums (HHG) im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ aus. Während die Jungs ausschieden, sind die HHG-Mädchen eine Runde weitergekommen.
In der Wettkampfklasse I (Jahrgänge 2005 bis 2007) spielten die Zweibrücker Mädchen im Regionalentscheid, der Zwischenrunde, in Mainz. „Weil bei den Mädchen so wenig Schulen gemeldet hatten, gab es keine Vorrunde, sondern gleich den Regionalentscheid“, erklärte dazu die betreuende Lehrerin Victoria Leiner-Paulus. Im Viererturnier mit dem Modus Jeder gegen jeden gewann die HHG-Mannschaft alle drei Spiele. In einer verkürzten Spielzeit von je zweimal zehn Minuten schlugen die HHG-Mädchen mit einigen Spielerinnen aus der Saarlandliga-Truppe der SG SV 64/VT Zweibrücken das Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Ludwigshafen mit 10:3, das Kaiserslauterer St. Franziskus-Gymnasium mit sage und schreibe 20:0 und das gastgebende Gymnasium Mainz-Oberstadt mit 13: 7.
„Das war alles sehr deutlich und sehr souverän gespielt“, sagte Victoria Leiner-Paulus . „Und das, obwohl wir sogar nur neun Spielerinnen statt elf mögliche dabei hatten“, stellte sie weiter fest. Wann der Landesentscheid ausgetragen wird, für den sich die Mädchen qualifiziert haben, steht noch nicht fest. „Vermutlich im Februar 2024“, so Leiner-Paulus. Für das HHG-Team spielten Amanda Sandmann im Tor sowie Leyla Carkadzija, Gina Conrad, Julia Fischer, Charlotte Gab, Ella Hartfelder, Emma Klein, Neele Schimmel und Klara Wenzel.
Die HHG-Jungs des gleichen Jahrgangs schieden dagegen in der Vorrunde in Grünstadt aus. Im Dreierturnier unterlag die von Lehrer Christian Schweig betreute Truppe in je zweimal 15 Minuten dem Evangelischen Trifels-Gymnasium Annweiler mit 15:17 und dem Leininger-Gymnasium Grünstadt mit 14:19. Eine Landauer Schule hatte im Vorfeld abgesagt. Die HHG-Spieler – unter anderem mit Max Kroner vom Oberligisten SG SV 64/VT Zweibrücken und Jan-Ole Schimmel von Drittligist TV Homburg – scheiterten auch wegen der vielen gegen sie verhängten Zeitstrafen.