Zweibrücken JFV II-Torhüter in „Contwiger Verfassung“

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ZWEIBRÜCKEN. Viele der Nachwuchskicker wird man sicher in einigen Jahren bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Aktiven an gleicher Stelle wiedersehen: Die Junioren-Stadtmeisterschaften in der Westpfalzhalle am Wochenende waren eine Werbung für den Jugendfußball. Die Titelvergabe erfolgte quer durch den Vereinsgarten, war aber leicht JFV- und Ixheim-lastig. Der Juniorenförderverein setzte ein besonderes Ausrufezeichen am zweiten Turniertag: Beim Wettbewerb der E-Junioren belegten JFV-Kicker sämtliche drei Treppchen-Plätze (wir berichteten kurz).

Dabei ging es ausgesprochen spannend zu, wegen der vielen teilnehmenden Mannschaften (neun) wurde der Stadtmeister in einer echten Finalrunde ermittelt. Aus den drei Vorrundengruppen waren der JFV Zweibrücken I, der JFV II, die JFV-Dritte, die VB Zweibrücken und der SV Ixheim mit zwei Teams in die Zwischenrunde eingezogen. Als Zweitplatzierte der Zwischengruppen qualifizierten sich Ixheim I und der JFV Zweibrücken III fürs Spiel um den dritten Platz. Ixheim hatte da zunächst die vielversprechenderen Aktionen anzubieten, die etwa 250 Zuschauer sahen eine Reihe von Distanzschüssen, die aber zu ungenau waren. Die Mannschaft des Juniorenfördervereins sicherte sich den dritten Platz erst 20 Sekunden vor Schluss. Die Ixheimer Defensive leistete sich einen bösen Schnitzer, den Justus Hertel zum spielentscheidenden Treffer nutzte. Das war der erste Teil der JFV-Herrlichkeit, danach folgte das interne Endspiel zwischen der ersten und zweiten Mannschaft. Das Trainergespann Thomas Bauer/Wolfgang Hengesbach wusste, dass die JFV-Zweite eher Außenseiter war. „Auf dem Feld draußen würde das ganz klar werden“, meinte Hengesbach, er hatte aber die Hoffnung, dass in der Halle wirklich andere Regeln gelten. Das Team des JFV Zweibrücken I war im Sonntagsspiel zunächst spielerisch überlegen, kam zu einer ganzen Reihe von Torchancen. Vor allem Robin Jung spielte stark auf, die JFV-Zweite wurde phasenweise sehr in die Defensive gedrückt, hatte aber vereinzelte Tormöglichkeiten, beispielsweise durch Lennox Hopkins. Beim Junioren-Hallenturnier in Contwig Mitte Januar war JFV-II-Torsteher Tim Mächtel schon spektakulär aufgefallen, damals parierte der Nachwuchskeeper in einem Viertelfinalspiel vier Neunmeter. Im Finale am Sonntag war Mächtel wieder in prächtiger Form, er sorgte mit mehreren klasse Paraden dafür, dass es am Ende der regulären Spielzeit 0:0 stand. Die Schiris Willi Ruhstorfer und Siegfried Emser ließen zum Neunmeterschießen antreten. In dem präsentierte sich Tim Mächtel in „Contwiger Verfassung“, er hielt zwei Strafstöße, seine Mannschaft gewann mit 3:2. „Spielerisch war die Erste besser“, fasste Thomas Bauer zusammen. Seine „Männer“ hätten aber leidenschaftlich verteidigt, gefährliche Konter gefahren und sich den Titel verdient. Zur Leistung von Tim Mächtel sagte Bauer nur: „Granate!“ Am Vortag bei den F-Junioren war die SG Wattweiler/Rimschweiler die dominierende Mannschaft. Die Trainer Harald Nentwig und Michael Derstroff sahen ihre Truppe im Jeder-gegen-Jeden-Modus förmlich durchmarschieren. Nur beim 1:1 gegen den SV Ixheim I ließ die SG Punkte liegen, sonst war der Auftritt makellos. Mit 16 Punkten aus sechs Partien holte sich Wattweiler/Rimschweiler den Titel. „Die Mannschaft ist gut eingespielt“, stellte Nentwig fest, der Stamm sei schon länger zusammen, das mache sich bemerkbar. In zwei Trainingseinheiten pro Woche achte das Trainerteam darauf, dass auch in den Jahrgängen 2008/09 schon „richtig“ Fußball gespielt werde. „Es geht unter anderem um frühen Ballbesitz, der Gegner soll schon in der eigenen Hälfte angegriffen werden.“ Die weiteren Titel sicherten sich bei den G-Junioren der SV Ixheim, bei den D-Junioren das Team des SV Ixheim II und in der C-Jugend der JFV Südwestpfalz (SVN Zweibrücken/MTV Pirmasens). Das Finale bei der knapp besetzten B-Jugend gewann der JFV Zweibrücken I gegen die eigene Zweite, bei der A-Jugend setzte sich die SG SVN Zweibrücken/TuS Wattweiler gegen den JFV durch. |bun

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