Zweibrücken Hoffen auf weitere Fortschritte

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ZWEIBRÜCKEN/LUDWIGSHAFEN. „Wir sind immer zuversichtlich“, sagt Raphaél Laghnej, Trainer des Oberligisten SVN Zweibrücken, mit Blick auf die Partie heute, 19.30 Uhr, bei Arminia Ludwigshafen. Die Zuversicht bezieht sich dabei weniger auf das Ergebnis als auf die Leistung seiner Mannschaft. Laghnej möchte eine Weiterentwicklung erkennen.

Eine Halbzeit lang kann der SVN derzeit mithalten, für mehr fehlt die Kraft. „Wir haben gegen Koblenz eine richtig gute Halbzeit gespielt“, bemerkt der Trainer. „Die Mannschaft kann ordentlich verteidigen“, ergänzt er – so lange noch Körner da sind. „Wenn man sieht, wann wir die Tore bekommen, dann sagt das alles aus“, sagt Laghnej mit Blick auf die Gegentreffer in den letzten 30 Minuten einer Partie. Dass die konditionellen Defizite nicht so schnell zu beheben sind, weiß der Trainer. „Nach der Winterpause sieht es anders aus“, fügt er an und setzt darauf, dass die Mannschaft nach einer ordentlichen Vorbereitung Luft für 90 Minuten Fußball hat. Personell ist die Situation beim SVN angespannt, immerhin kehrte Hermon Tekele aus dem Heimaturlaub zurück und hat unter der Woche mittrainiert. „Er hat Kraft für eine Halbzeit. Aber er ist eine gute Alternative, um zu wechseln“, bemerkt Laghnej. Daran hat es zuletzt gefehlt. Deshalb kamen Eric Lira Muntowski und zuletzt Waldemar Kulibaba aus der zweiten Mannschaft zu Oberliga-Einsätzen. „Kulibaba war aus der Not geboren, er ist kein schlechter Fußballer“, sagt Laghnej mit Blick auf den C-Klassen-Kicker. „Ich bin dankbar, dass er dabei war“, ergänzt er. Respekt hat Laghnej vor der Offensive der Arminia. „Da sind sie sehr stark. Die Spieler hätte ich gerne in Zweibrücken“, bemerkt er. Gefährlich sei der Tabellen-Elfte bei Standards, im Umschaltspiel und durch die schnellen Konterstürmer. „Sie sind nicht durchweg gut besetzt, deshalb stehen sie da, wo sie jetzt stehen“, ergänzt er. „Mit Glück kann man punkten, man kann aber auch eingehen und dann kontern sie uns gnadenlos aus“, fügte er an. „In der zweiten Hälfte sind wir überrollt worden. Was da von meiner Mannschaft noch kam, war unverschämt und einfach sauschlecht“, sagte Arminia-Trainer Thomas Fichtner nach der 1:4-Niederlage beim Aufsteiger Mehring. „Es ist unerklärlich, warum der Wurm drin ist. Es ist ein Kopfproblem“, sagt Außenstürmer Manuel Maier zu den Negativrekorden der Arminia mit schon sieben Niederlagen, 30 Gegentoren und nur 19 eigenen Treffern. Wie der SVN haben die Ludwigshafener zudem häufig Probleme nach der Pause, „Schockstarre“ sagt Fichtner dazu. (daa/thl) So spielen sie SVN Zweibrücken: Popescu - Osmantsa, Müller, Diau, Tomaru - Smith, Gündüz, Onyemba Obichi, Jorissen - Vrbarac, Dakaj. (daa)

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