Schulsport Hofenfels-Tischtennis-Mädchen fahren zum Bundesfinale nach Berlin

Die Mädchen der Tischtennis-Mannschaft des Zweibrücker Hofenfels-Gymnasiums gewinnen im Schuljahr 2022/23 den Landesentscheid im
Die Mädchen der Tischtennis-Mannschaft des Zweibrücker Hofenfels-Gymnasiums gewinnen im Schuljahr 2022/23 den Landesentscheid im Wettbewerb »Jugend trainiert für Olympia« und fahren zum Bundesfinale nach Berlin. Zum siegreichen Team gehörten (von links): Lena Grünbauer, Nele Oldenburger, Paula Huber Elisabeth Zimmermann und Paula Eschmann. Auf dem Foto fehlen Mila Forster und Laura Lehmann.

Die Tischtennis-Mädchen des Zweibrücker Hofenfels-Gymnasiums (HFG) vertreten Rheinland-Pfalz beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin. Vom 2. bis 6. Mai geht’s zum Frühjahrsfinale in die Bundeshauptstadt – dank eines souveränen Sieges im Landesentscheid.

Berlin, wir kommen! Die Ehre, Rheinland-Pfalz als beste Mannschaft der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2008 bis 2011) zu vertreten, haben sich die Hofenfels-Mädchen in der Vorwoche mit einem verlustpunktfreien 5:0-Sieg gegen die Mädchenmannschaft des Pamina-Schulzentrums verdient. Trotz des Heimvorteils in der Zweibrücker Hofenfelshalle war ein Erfolg in dieser Höhe im Vorfeld aber nicht abzusehen. Einerseits war die von Lehrer Alexander Stengel betreute HFG-Mannschaft auf den hinteren Positionen besser besetzt, was die Spielstärke in Form des QTTR-Wertes (der Wert, der die Spielstärke eines Spielers im Rundenbetrieb angibt) angeht. Auf den vorderen Positionen wiesen jedoch die Herxheimer Gegnerinnen deutlich höhere QTTR-Werte auf. Eine ausgeglichene Partie erschien also wahrscheinlich.

Taktikwechsel bringt wichtigen Doppelerfolg

Das Duell startete mit zwei Doppeln. Während Paula Huber und Lena Grünbauer mühelos mit 3:0 gewannen, taten sich Paula Eschmann und Elisabeth Zimmermann gegen Herxheims Spitzenspielerinnen erwartet schwer. Nach zwei Sätzen lagen sie mit 0:2 hinten, das Spiel schien schon verloren. Mit einem geschickten Taktikwechsel schafften es Eschmann und Zimmermann aber, die Partie noch zu ihren Gunsten zu drehen. Dieser Sieg gegen die nominell besser besetzen Herxheimerinnen war schon fast eine Vorentscheidung. Denn Mila Forster und Nele Oldenburger bezwangen im hinteren Paarkreuz ihre Gegnerinnen jeweils mit einem klaren 3:0. Somit wuchs der Vorsprung auf 4:0, zum Turniersieg fehlte noch ein Punkt.

Nun standen jedoch Paula Eschmann und Elisabeth Zimmermann den Top-Spielerinnen gegenüber. Nachdem Eschmann im ersten Satz knapp in der Verlängerung unterlag, entschied sie den zweiten Satz für sich. Auch im dritten Satz behielt sie die Oberhand, machte ihrer Gegnerin des Öfteren mit tollen Schmetterbällen das Leben schwer. Und auch im vierten Durchgang behielt sie trotz einer taktischen Auszeit der Gegnerin die Nerven, gewann in der Verlängerung und sorgte für den entscheidenden fünften Punkt.

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