Zweibrücken
Hat der Iran-Krieg Auswirkungen auf den Gaspreis in Zweibrücken?
Seit Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran sind weltweit die Energiepreise drastisch angestiegen. Autofahrer in Deutschland stellen dies vor allem beim Spritpreis an den Tankstellen fest. Auf die Entwicklung beim Gaspreis angesprochen, sieht der Chef der Zweibrücker Stadtwerke derzeit aber „keinen Grund zur Panik“.
Zu Jahresbeginn hatte der Zweibrücker Energieversorger seine Abgabepreise für Strom und Gas gesenkt. „Unser Gaspreis für 2026 steht“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann auf Anfrage. „Die nötigen Gasmengen für das ganze Jahr hatten wir ja frühzeitig eingekauft. Wir sind versorgt; der Preis für unsere Kunden bleibt stabil.“
Für Vorhersagen für 2027 ist es noch zu früh
Jetzt, Anfang März 2026, sei eine Vorhersage für den Gaspreis im kommenden Jahr noch nicht möglich. „Aber wir kaufen ja nicht sämtliche Mengen bei einem einzigen Anbieter ein. Wir verteilen unseren Gas-Einkauf auf verschiedene Tranchen. Und da sind wir auch für 2027 schon relativ weit fortgeschritten – bis auf 35 Prozent, die noch ausstehen.“ Letztlich werde der Abgabepreis aber auch noch von Faktoren wie CO2-Aufschlag und Netzentgelten abhängig sein, deren Höhe heute noch nicht absehbar sei.
Eine gute Nachricht, so Brennemann, sei der Umstand, „dass die Energiepreise im Zuge des Konflikts im Nahen Osten nicht dermaßen stark gestiegen sind, wie es beim Beginn des Ukraine-Kriegs der Fall war“.