Zweibrücken
Handballer der VT Zweibrücken müssen sich auf Kastellauner Hünen einstellen
ZWEIBRÜCKEN. Es kommt was Großes auf die VTZ zu, denn die Mannschaft aus dem Hunsrück gehört körperlich mit zu den Stärksten in der gesamten Oberliga. Rückraumspieler Daniel Zourek bringt es auf stattliche 2,06 Meter und ragt neben seinen groß gewachsenen Nebenleuten gar nicht mal so enorm heraus. „Wir müssen uns auf eine andere Spielweise einstellen als zuletzt im Derby“, weiß VTZ-Trainer Philip Wiese.
Auf Abwehr im Derby aufbauen
So hat die HSG hat Spieler, die gerne aus der zweiten Reihe werfen. Entscheidend werde sein, „dass wir in der Abwehr konzentriert zu Werke gehen, Ballgewinne erzielen und dann dem Spiel unseren Stempel aufdrücken können“, fordert Wiese. Auf die Abwehrleistung, wie sie die VTZ in den ersten 25 Derby-Minuten gezeigt habe, „lässt sich aufbauen“, so der VTZ-Trainer. Dieses Niveau müsse aber über die ganze Spielzeit gehalten werden.
Es gebe einige Stellschrauben, an denen gedreht werden müsse, damit der dritte Heimsieg in Folge gefeiert werden kann, meint er. Im Angriff ist mehr Torgefahr von den Außenpositionen gefragt, und dann darf der VTZ nicht der Fehler unterlaufen, HSG-Torwart Luca Korbion warm zu werfen. Wiese ist aber zuversichtlich, dass die Mannschaft diese Dinge verbessern wird.
Erkältungswelle schlägt zu
Die Trainingssituation war etwas schwierig, denn die Erkältungswelle hat auch VTZ-Spieler erfasst. „Ich hoffe, dass am Sonntag alle fit sind“, sagt Wiese. Ob der Franzose Loic Laurent, der sich im Derby am Oberschenkel verletzte, 100 Prozent fit ist, „müssen wir abwarten“, sagt Wiese. Nicht spielen wird Robin Schweitzer. „Ich bin gesundheitlich angeschlagen“, sagt der Kreisläufer. Ob er in dieser Runde noch spielen kann, ist fraglich.
Einen großen, körperlich robusten Spieler wird die VTZ kommende Runde mit Kreisläufer Julian Kreis in ihren Reihen haben. Kreis kommt vom Drittligisten HG Saarlouis, er misst zwei Meter. „Für uns schon ein Wunschspieler“, sagt Wiese. Kreis, der Kreisläufer Nummer drei in Saarlouis ist, hat auch schon einige Drittligaspiele absolviert „und trainiert ja schon die ganze Zeit auf diesem Niveau“, freut sich Wiese über die Verstärkung. Aus der eigenen Jugend beziehungsweise der zweiten Mannschaft rücken Moritz Michel und Jannik Flockerzie kommende Runde in den Oberliga-Kader.