Zweibrücken Handball: SV-A-Jugend gelassen ins Bundesliga-Topduell

Zweibrücken. Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt der Tabellenzweite SV 64 Zweibrücken morgen (16 Uhr) sein A-Jugend-Bundesliga-Spiel beim Dritten SG Pforzheim/Eutingen, ist das Tor zur Viertelfinalteilnahme an der deutschen Meisterschaft weit aufgestoßen. Im Siegfall könnte sich das SV-Team sogar noch eine weitere Niederlage erlauben.
„Wir bleiben ganz gelassen. Pforzheim steht sicher mehr unter Druck als wir. Die müssen gewinnen, wollen sie im Rennen bleiben“, sagt SV-Trainer Tony Hennersdorf auf danach noch drei ausstehende Partien. Er verweist auf das Hinspiel, das die Zweibrücker aufgrund einer starken ersten Halbzeit mit 30:19 für sich entschieden hatten. Ähnlich konzentriert wie in diesen ersten 30 Minuten müsse sein Team in Abwehr und Angriff zu Werke gehen, „dann haben wir sicher eine Chance“, sagt Hennersdorf. Vor allem auf der Torhüterposition war Zweibrücken mit dem Gespann Benedikt Berz/Alessandro Lehr damals besser besetzt als Pforzheim/Eutingen. Benny Berz wurde zum Schrecken für die SG-Angreifer. Allerdings wissen die Pforzheimer, die in der Saison 2014/15 das DM-Viertelfinale erreichten, dass das Treffen der Spitzenteams ihre wohl letzte Chance in Sachen DM ist und werden entsprechend kämpfen. Dass sie die Zweibrücker durch ihre überraschende Niederlage bei der JSG Echaz-Erms überhaupt in die positive Ausgangslage brachten, davon lässt sich beim SV 64 aber niemand täuschen. Der Pforzheimer Nachwuchs wird umso mehr zeigen wollen, wozu er spielerisch eigentlich in der Lage ist. (add/Archivfoto: Steinmetz)