Zweibrücken Handball: SV 64-A-Junioren empfangen letztjährigen „Angstgegner“ Günzburg
Die A-Junioren-Handballer des SV 64 Zweibrücken wollen weiter auf der Erfolgswelle schwimmen und den doppelten Punktgewinn in Konstanz veredeln: Voraussetzung dafür ist ein Heimsieg im Bundesliga-Spiel am Samstag (16 Uhr, Ignaz-Roth-Halle) gegen den VfL Günzburg.
Günzburg, da war doch was. Stimmt: Die SV-Fans erinnern sich ungern daran, dass die Zweibrücker vergangene Saison durch zwei unerwartete Niederlagen gegen den VfL Günzburg die direkte Bundesliga-Qualifikation verspielten. „Wir werden alles daransetzen, um in dieser Saison gegen Günzburg nicht punktlos zu bleiben, wollen diese Negativserie brechen“, sagt SV-Trainer Klaus-Peter Weinert. Er war, wie das Gros des Teams, vergangene Runde noch gar nicht dabei. „Aber so etwas merkt man sich trotzdem“, sagt er lachend.
Der Erfolg in Konstanz gab den Zweibrückern wieder Auftrieb. Vor allem Rückraumspieler Nico Müller hatte sich am Bodensee was zugetraut und gezeigt, was auch im Angriff in ihm steckt. Dass die Verteilung der Treffer übers gesamte Team ausgeglichen war, beweist, dass der SV verstanden hat, dass er auch schwerer ausrechenbar sein muss. In Konstanz funktionierte das gut.
Der SV 64 erwartet einen Gegner, der mehrere Spieler des älteren Jahrgangs in den Reihen hat und relativ eingespielt ist. Die Kreise von Linkshänder Frieder Bandlow auf Halbrechts gilt es einzuengen – vergangene Saison traf Bandlow neunmal in Zweibrücken – und dabei die Nebenleute des Jugend-Nationalspielers nicht zu vernachlässigen.