Zweibrücken Hahnberghütte bleibt vorerst zu

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Seit knapp drei Monaten ist die Hahnberghütte geschlossen. Wann das beliebte Ausflugsziel bei Contwig wieder öffnet, ist unklar: Erst muss der Besitzer, der Pfälzerwald-Verein Zweibrücken, beim Brandschutz nachbessern. Zudem braucht die Hütte einen neuen Pächter. Der Verein hatte im Sommer den einjährigen Pachtvertrag nicht verlängert.

Die Hütte steht in der Nähe von Contwig im Wald und ist sowohl von Contwig aus sowie durch die Fasanerie erreichbar. Sie gehört dem rund 200 Mitglieder starken Pfälzerwald-Verein Zweibrücken, steht allerdings auf Contwiger Gemarkung. Die Kreisverwaltung Südwestpfalz, die den Brandschutz überwacht, hat an der Hütte Mängel festgestellt. Es soll um die Löschwasserversorgung und Fluchtwege gehen. So sollen nach RHEINPFALZ-Informationen ein Löschwassertank und ein zweiter Rettungsweg fehlen. Der Weg soll notwendig sein, damit im Falle eines Brandes die Menschen aus dem Übernachtungsbereich im Obergeschoss flüchten können. Die Kreisverwaltung bestätigte auf Nachfrage, dass es Mängel gibt, nannte jedoch keine weiteren Details. Direkt mit dem Brandschutz verknüpft ist die Gaststättenkonzession. Dafür ist die Verbandsgemeinde zuständig. Laut Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker hat der Pfälzerwald-Verein derzeit keine Konzession für die Hütte, deshalb ist sie geschlossen. Gundacker berichtet von mehreren Gesprächen mit dem Verein. Man habe mit Kreisverwaltung und Verein „einvernehmlich einen Fahrplan festgelegt“, bis wann der Verein die Mängel beseitigt haben will. Danach „erteilen wir auch gerne wieder eine Konzession“, sagt Gundacker. Er persönlich finde es schade, dass die Hahnberghütte dicht ist: „Es ist eine der attraktivsten Hütten in unserer Umgebung.“ Wie der angesprochene Zeitplan aussieht, will niemand verraten. „Wir sind dran, aber Genaueres will ich nicht sagen“, erklärte der Vorsitzende des Pfälzerwald-Vereins, Günter Scheerer. Auch nicht zu den Gründen der Schließung und wieso man einen neuen Pächter braucht. Nur so viel: Seit 30. Juni ist die Hütte zu. Zuletzt hatten die Zweibrückerin Ute Müller und die Rheinländerin Birgit Assenmacher das Wanderheim bewirtschaftet, jedoch nur für ein Jahr. „Wir haben uns eine Riesenarbeit gemacht und die Hütte umgestaltet, das macht man nicht für ein halbes Jahr. Wir wollen hier bleiben, wir sind nicht übergangsweise hier“, hatte Assenmacher zur RHEINPFALZ gesagt, nachdem sie die Hahnberghütte übernommen hatte ().

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