Zweibrücken
Glasfaserbaustellen: Wer zahlt, wenn Regen Schotter über Straßen spült
Überall in der Stadt sind sie zu sehen: Streifen auf Gehwegen und Straßen, die nur notdürftig mit Schotter aufgefüllt sind. Das sind oft provisorische Lösungen an Glasfaserbaustellen. Sie werden erst nach der Abnahme mit Asphalt endgültig versiegelt. Die Schotterstreifen sind nicht nur unschön und für Autos und Fußgänger zum Teil schwierig passierbar, sie können auch zur Gefahr für Auto- und Zweiradfahrer werden, wenn die Schottersteinchen durch Wasser weggespült werden und sich auf der Straße verteilen. In den vergangenen Tagen haben starke Regengüsse den Schotter aus einer provisorischen Verschließung einer Glasfaserbaustelle in der Freudenbergerhofstraße herausgespült.
Wer hat den Schotter von der Straße geräumt?
Der Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) musste anrücken und hat die Steinchen für die Verkehrssicherung von der Straße geräumt. Die Rufbereitschaft des UBZ sei durch die Polizei informiert worden, berichtet Stadtsprecher Jens John auch Anfrage.
Was hat der Einsatz gekostet und wer muss zahlen?
Die Einsätze der Mitarbeiter aus der Streckenkontrolle des UBZ sind laut John noch nicht abgerechnet worden. Daher könne er über die Kosten noch nichts sagen. Die Rechnung werde an die Stadt Zweibrücken als Eigentümerin der Grundstücke gestellt. „Wir werden die Rechnung dann entsprechend an das ausführende Unternehmen weiterleiten“, sagt der Stadtsprecher.
Wie oft muss der UBZ zu solchen Einsätzen ausrücken?
Das komme „immer mal wieder“ bei Starkregen und heftigen Regenfällen in sehr kurzer Zeit vor. Wie oft der UBZ ausgespülten Schotter von der Straße räumen muss, komme auf die Anzahl der noch nicht asphaltierten Baumaßnahmen und die Anzahl der Starkregenereignisse an. Daher könne man dazu nur schwer eine Aussage machen, sagt John.