Zweibrücken Fallschirmjäger: Sporthalle fast fertig

Oberstleutnant Markus Meyer.
Oberstleutnant Markus Meyer.

Die Bundeswehr habe – im Gegensatz zu Justiz und Polizei – vor allem die äußere Sicherheit Deutschlands im Blick. Viele Ereignisse der letzten Jahre – die Instabilität um Europa herum, der internationale Terrorismus – hätten gezeigt, dass die äußere Sicherheit Auswirkungen auf „unser Leben hat“, sagte Oberstleutnant Markus Meyer beim Neujahrsempfang. Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr seien weltweit im Einsatz, um einen Teil dieser Auswirkung zu verhindern oder zumindest abzuschwächen. „Gerade sind etwa 90 Angehörige unserer Garnison im Irak und in Afghanistan“ im Einsatz, so Meyer. „Um uns auf solche Aufgaben vorzubereiten, bedarf es guter Ausbildung und materieller Voraussetzungen.“ In Sachen Ausbildung sei man gut aufgestellt. „Materiell müssen sich die Voraussetzungen am Standort Zweibrücken noch ein bisschen verbessern.“ Meyer kündigte an, dass noch im ersten Halbjahr 2019 die neue Sporthalle in der Niederauerbach-Kaserne genutzt werden kann, der Regiments-Treff wieder auflebt und man vielleicht noch eine vorläufige Truppenküche bekommt. „Weitere Schritte – insbesondere bei der Sanierung der Gebäude – sind dringend notwendig.“ Neben dem Vertrauen in Ausbildung und Material sei auch das in die Fürsorge wichtig – wenn tatsächlich ein Unglück geschehen sollte. Die Bundeswehr verfüge über ein sehr gutes Netz, um Soldaten aufzufangen. Dazu gehöre aber auch die Garnisons-Gemeinde. „Da wissen wir, dass Zweibrücken zu uns steht und für uns da ist.“

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