Zweibrücken „Eine Katastrophe“
Statt eine Million Euro für einen Überflieger über den Bubenhauser Kreisel auszugeben, sollte das Geld lieber in die Sanierung der K 1 bei Wattweiler, der alten B 10, der Vogelsangstraße und der Oberen Himmelsbergstraße gesteckt werden. Das finden zumindest unsere Leser Peter Drewitzki, Friedrich Schaeffer und Reinhard Franke.
Sie sind unserem Aufruf vom 9. April gefolgt, uns Fotos maroder Straßen in und um Zweibrücken zu schicken, die dringend erneuert werden müssten. Peter Drewitzki aus Wattweiler hat gleich zwei solcher Straßen ausgemacht: Die Kreisstraße 1 von Wattweiler nach Einöd und Blieskastel und die Vogelsangstraße am Hauptfriedhof. Über erstere schreibt Drewitzki: „Die gesamten drei Kilometer sind löchrig, aufgeworfen und marode. Es ist eine einzige Rüttelstrecke, nur das Stück, das zum Saarland gehört, ist in Ordnung.“ Die Straße sollte laut Drewitzki schon vor Jahren gemacht werden. Das sei aber immer wieder verschoben worden. „Eine Katastrophe“ nennt er die Vogelsangstraße am Friedhof, „total marode und geflickt“. Dabei, so Drewitzki, sei sie als Verbindungsstraße wichtig. Über den Zustand der alten B 10 ab dem früheren Bahnhof Tschifflick in Richtung Contwig ist Friedrich Schaeffer aus Contwig empört. „Diese Verbindung, im Volksmund Hunnert Steen genannt, die als Radweg zwischen Dorndorf-Kreuzung und der weiterführenden Strecke ab Mitte Contwig ausgewiesen ist, stellt seit vielen Jahren wegen ihres maroden Zustands eine erhöhte Gefahr für Radler und Mopedfahrer dar.“ Auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern reihe sich Schlagloch an Schlagloch, erst ab der Gemarkung Contwig werde der Belag besser. „Dort wurde vor Jahren mal abgefräst und neu asphaltiert“, so Schaeffer, und: „Dies würde auch beim maroden Teil auf Zweibrücker Gemarkung ausreichen und wäre schnell erledigt.“ Der Zustand der Oberen Himmelsbergstraße ist Reinhard Franke ein Dorn im Auge. Sie sei zwischen Einmündung Canadastraße und Steinhauser Straße in einem Zustand, „den man ohne Übertreibung als verkehrsgefährdend bezeichnen kann“. Schwerlastverkehr aufgrund von Bautätigkeiten und der seit Wochen über die Straße umgeleitete Busverkehr haben die Tragfähigkeit der Straße laut Franke überbelastet. „Eine grundlegende Reparatur dieses Abschnitts ist dringend erforderlich“, so Franke. (sig)