Zweibrücken Ein „Big-Point“-Spiel

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Zweibrücken. Der „A-Klassen-Klopper“ des Wochenendes ist die Partie SV Großsteinhausen gegen SV Ixheim (Samstag, 17 Uhr), das Restprogramm kippt da von der Attraktivität her ziemlich ab. Die Contwiger Palatia gibt dennoch ihr Bestes gegen den FC Fischbach (Sonntag, 15 Uhr). In der B-Klasse West wird sich der Kampf um Platz zwei bis zum Saisonende fortsetzen. Wenn die SG Hornbach/Rimschweiler da noch mitmischen will, muss sie zeitgleich gegen den Tabellenführer SC Weselberg drei Heimpunkte holen.

Der SV Palatia Contwig hat mit dem vierten Tabellenplatz sein Soll schon mehr als erfüllt, der Rundenrest gerät zum Bonusprogramm. Zuletzt haben Spielertrainer Stefan Höh und seine Kicker 1:1 bei der SG Thaleischweiler-Fröschen gespielt, gegen den FC Fischbach soll jetzt der zwölfte Saisonsieg her. „Es wird mal wieder Zeit für drei Punkte“, sagt Höh nach sechs Unentschieden aus den letzten sieben Spielen. Gegen Fischbach – „eine gute und faire Mannschaft“ – werde es sicher nicht leicht, der FC habe jetzt viermal in Folge gewonnen. Wenn Spielleiter Wolfgang Wendel von der SG Hornbach/Rimschweiler auf die B-Klassen-Tabelle schaut, sieht er nur noch theoretische Chancen seines Klubs für die Teilnahme an der Relegation. „Wir haben die ,Big Points’ nicht gemacht“, sagt er mit Blick auf die 2:3-Heimpleite vor 14 Tagen gegen den SV Bottenbach. Natürlich werde man in den restlichen Spielen alles geben, um die Minimalchance zu wahren. „Der PSV Pirmasens und Bottenbach müssten halt noch Punkte abgeben.“ Ein Spiel gegen den Spitzenreiter SC Weselberg sei in der derzeitigen Lage sicher eine denkbar schwere Aufgabe. „Weselberg macht 90 Minuten Dampf, die Mannschaft steht zurecht ganz oben. Wir wissen, was auf uns zukommt.“ Die Kicker des SVN Zweibrücken II haben heute Abend (19 Uhr) eine Art „Warmlaufen“ im Nachholspiel zu Hause gegen GW Pirmasens vor sich. Grün-Weiß Pirmasens zählt bei aller sportlichen Fairness nicht zu den wirklichen Prüfsteinen in der C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West. Niederauerbach-II-Spielertrainer Bülent Toprak sieht die Partie heute als „Pflichtaufgabe“ an. „Man braucht eigentlich nicht drüber zu reden“, fordert er einen klaren Sieg von seinen Jungs. Die TSG Mittelbach sei am Sonntag um 15 Uhr natürlich ein anderes Kaliber, Toprak hat durch Arbeitskollegen freundschaftliche Verbindungen zur TSG. „Während der 90 Minuten spielt Freundschaft aber keine Rolle“, stellt er klar. Der SVN Zweibrücken II habe im Kampf um den Relegationsplatz Punkte liegen lassen, wenn man im Rennen bleiben wolle, dürfe man sich keinen Patzer mehr erlauben. „Sonst können wir alle Hoffnungen begraben.“ (bun)

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