Zweibrücken Die Hoffnung stirbt zuletzt

«HOMBURG.» Die Aussichten auf den Klassenerhalt sind für die Oberliga-Mannschaft der Squasher des SC Zweibrücken nach dem Wochenende auf ein Minimum gesunken: Die erste SC-Mannschaft verlor in Homburg beide Spiele gegen Homburg (1:3) und gegen Bornheim (0:4) und fiel so auf den ersten Abstiegsplatz, Rang neun, zurück.
„Jetzt sieht es ganz düster für uns aus“, schätzt Zweibrückens Spielführer Martin Stahl die Situation realistisch ein. „Wir haben bisher in der Rückrunde noch keinen Punkt eingefahren. So können wir die Mission Klassenerhalt wahrscheinlich nicht mehr packen.“ Gegen den Siebten SC Homburg konnte nur Stahl sein Spiel an Position zwei gegen Christoph Mohr in drei Sätzen mit 13:11, 11:2 und 11:3 gewinnen. Jörg Emser, Thorsten Kiehm und Chris Ulrich verloren ihre Partien. Gegen den Tabellensechsten SC Bornheim verlor Zweibrücken alle vier Begegnungen. Am härtesten umkämpft war das Spiel von Kiehm, der gegen Ben Benz erst im fünften Satz unterlag. Beim vorletzten Spieltag am kommenden Samstag treffen die Zweibrücker in der eigenen Squash-Arena auf Schlusslicht SC Heidenkopf 2 und den Tabellenzweiten SC Stroke Saarbrücken. „Ein Sieg gegen den Letzten ist Pflicht, um die Hoffnung aufrecht zu erhalten“, sagt Stahl, sieht aber nur noch eine minimale Chance für den Klassenerhalt. „Danach müssen wir sehen, wie am letzten Spieltag die einzelnen Spiele ausgehen werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Die zweite Zweibrücker Mannschaft verlor am Wochenende in der Verbandsliga zu Hause beide Spiele gegen den SC Saarlouis 2 (1:3) und den SC Heidenkopf 3 (0:4). Zum Einsatz kamen Denis Koch, Heiko Doll, Jan Liedtke, Manfred Sauer, Andre Müller, Tatjana Bauer und Paul Drechsel. Den einzigen Einzelerfolg verbuchte Koch in vier Sätzen gegen Saarlouis’ Benjamin Bruch.