Einwurf Dicht an dicht im Outlet: Genau so soll es nicht sein

Die Kunden standen vorm Outlet-Eingang Schlange.
Die Kunden standen vorm Outlet-Eingang Schlange.

Angesichts des Treibens im Outlet am Freitag konnte man sich nur noch verwundert die Augen reiben. Oder gleich wieder gehen. Das taten auch einige Besucher angesichts der Menschenmassen. „Ist ja abartig hier“, meinte ein junger Mann und stieg gar nicht erst aus dem Auto. Das kann man eine gute Zusammenfassung nennen. Das Outlet versuchte zwar, die Menschenmassen in einigermaßen Corona-konforme Bahnen zu lenken, doch oft vergebens. Die Menschen standen dicht an dicht in den Warteschlangen, in Trauben vor den geschlossenen Toren, auf dem ebenfalls proppenvollen Parkplatz trug kaum jemand einen Mundschutz. Tausende von Menschen zusammengepfercht an einer Stelle – genau so soll es im Moment nicht sein. Die Händler der Innenstadt haben notgedrungen auf den verkaufsoffenen Sonntag verzichtet. Für sie ist das Spektakel im Outlet ein Schlag ins Gesicht. Schlimmer wäre es am Sonntag in der Stadt auf keinen Fall geworden.

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