Zweibrücken
Deshalb blieben am Montagabend alle Zweibrücker Straßen dunkel
„Echt stockfinster und gruselig. Spart die Stadt jetzt Strom?“, fragte sich am Montagabend eine Zweibrückerin, die in der Poststraße wohnt. Ihr war aufgefallen, dass in ihrer Nachbarschaft und in der angrenzenden Fußgängerzone die Straßenbeleuchtung dunkel blieb. Das Problem betraf aber nicht nur diese Gegend, sondern das komplette Stadtgebiet und die Vororte, wie Frank Endmann von den Zweibrücker Stadtwerken auf Anfrage berichtet. Er ist als Abteilungsmeister für die Stromversorgung, Lichtsignalanlagen und eben die Straßenbeleuchtung zuständig. Endmann erzählt, er habe selbst zuhause in seinem Wohnort Ernstweiler bemerkt, dass die Straßenlaternen sich auch zu vorgerückter Stunde nicht einschalteten. „Deshalb habe ich gegen 21.30 Uhr bei unserem vorgelagerten Netzbetreiber angerufen, der die Zweibrücker Stadtwerke mit Strom beliefert.“
Signal für die Orte in der Südwestpfalz
Jener Netzbetreiber – die RHEINPFALZ-Nachfrage, ob es sich dabei um die Pfalzwerke handelt, ließ Endmann unkommentiert – habe die Sache daraufhin überprüft. Und sei zu dem Ergebnis gelangt, dass das Signal nicht durchgegangen sei, das in der Dämmerung automatisch die Straßenbeleuchtung einschaltet. Der Versorger habe das technische Problem behoben; gegen 22.30 Uhr hätten die Zweibrücker Laternen wieder gebrannt.
Frank Endmann erläutert, dass der vorgelagerte Netzbetreiber ein Signal an sämtliche kommunalen Straßenbeleuchtungen in der Südwestpfalz versende, das beim abendlichen Dunkelwerden die Lampen aktiviere. Am Montagabend sei aber nur Zweibrücken betroffen gewesen – und zwar die zuständige Empfängerstation im Umspannwerk Wolfsloch. In den anderen Städten und Gemeinden der Südwestpfalz sei das Signal ordnungsgemäß angekommen.