Zweibrücken Der Himmel kann warten …

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Für den Musikliebhaber ist es immer das größte Geschenk, einen Musiker auf der Höhe seiner künstlerischen und manuellen Fähigkeiten zu erleben. So ist das auch mit dem 35-jährigen Jazz-Gitarristen Joscho Stephan, der am Dienstag vor vollem Haus bei der Arbeitskammer in Kirkel mit seinem Band-Projekt

Nicht jedem Künstler - auch auf diesem Niveau - ist es vergönnt, dass ihm sein Publikum dahin folgt, wohin ihn Anspruch und Entdeckerfreude tragen mögen. Stephan ist in Deutschland der ungekrönte König der Jazz-Manouche-Gitarre − er verwendet den Begriff Gypsy-Swing − und genießt auch bei Kollegen der absoluten Weltspitze wie dem Flamenco-Erneuerer Paco de Lucia oder dem Fingerstyle-Magier Tommy Emmanuel aus Australien höchstes Ansehen. Schon Übervater Django Reinhardt hat sich nie von den Grenzen seiner, von ihm selbst geschaffenen, Musik einschränken lassen, die ja schon für sich genommen eine Grenzüberschreitung war.

Joscho Stephan bleibt einerseits seinem musikalischen Stammland treu, erweitert andererseits seine Formensprache und musikalischen Kollaborationen schon seit Jahren beträchtlich, spielt in Klezmer-Zusammenhängen, gibt den Begleiter für Chansonniers wie Marcel Adam oder konzertiert mit den genannten Gitarrengrößen. Mit

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