Zweibrücken Demo und Windeln: Pläne und Kritik der Linken

Die Linke plant zusammen mit den Arbeitskreisen „Flüchtlinge“ und „Buntes Zweibrücken“ ein Gedenken an die Bombardierung Zweibrückens am 14. März 1945. Es soll Warnung sein vor dem Wiederentstehen und der Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts.
„Die Linke soll nicht provozieren, sondern informieren. Wir wollen aufrufen, friedlich zu demonstrieren, denn Gewalt ist in keinem Bereich ein Ausdruck der Politik“, meinte Thorsten Spelten, der Vorsitzende des Linken-Kreisverbands Zweibrücken, bei der Mitgliederversammlung am Samstag. Kritik äußerten die Linken an der neuen UBZ-Satzung, dass für die Entsorgung jedes Windelsacks drei Euro zu entrichten sind. Betroffen seien davon nicht nur Babywindeln, sondern auch Windeln von inkontinenten Erwachsenen. Es sei ein Unding für eine Stadt, die sich „soziale Stadt“ nenne, dass Menschen, die für den Wiederaufbau nach dem verheerenden Krieg gesorgt hatten, finanziell bestraft werden. Der Umwelt- und Servicebetrieb UBZ sei reich. „Warum sollte er nicht auf die Gebühr für die Windelentsorgung verzichten“, meinen die Linken. Bei einer Nachwahl wurde Christina Schaab zur Schriftführerin gewählt. Revisoren sind Sascha Schaab und Marcio Demel.