Zweibrücken Café in Contwig

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Während das Elterncafé im Zweibrücker Schwebel-Kindergarten neu ist, gibt es das Elterncafé in Contwig schon seit September 2013. Einmal im Monat, immer an einem Dienstag, bietet Petra Jähnigen, die Erzieherin im Zweibrücker Kindergarten Schwebel-Straße ist, als Elternbegleiterin das Elterncafé im Contwiger Rathaus an. Die nächsten Termine sind 20. Mai und 24. Juni, jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr, in einem Raum im zweiten Stock des Contwiger Bürgerhauses. Allerdings ist der große Zuspruch bislang eher ausgeblieben. Am 18. März beispielsweise schien es, als sei niemand an dem kostenlosen Angebot interessiert. Erst kurz vor Schluss kamen zwei Mütter, deren Kinder in der Bücherei im Erdgeschoss am Keramikmalen teilnahmen, auf einen Sprung bei Petra Jähnigen vorbei. Das mobile Elterncafé in Contwig wird von der katholischen Familienbildungsstätte Pirmasens angeboten, unter dem Banner des lokalen Bündnisses für Familien. Allerdings ist nur der Träger konfessionell, das Zielpublikum ist breitgefächert. Angesprochen werden sollen Eltern der beiden Grundschulen in Contwig und Stambach sowie der beiden katholischen Kindergärten Contwig und Stambach und des protestantischen Kindergartens Contwig. Ursprünglich war es auch der Wunsch des protestantischen Kindergartens, ein solches Elterncafé einzurichten, sagt Jähnigen. Die geringe Resonanz in Contwig erklärt sie sich zum einen damit, dass das Elterncafé in einem nüchternen Verwaltungsgebäude statt einem gemütlichen Kindergarten angeboten wird, aber auch damit, dass viele Eltern von dem Angebot noch nichts wissen. „Wir haben viele Buskinder, da sehen die Eltern keine Plakate, weil sie die Kinder nicht selbst von der Schule abholen“, ist die Elternbegleiterin sicher. „Vielleicht ist auch der Bedarf nicht so da. Ich bin immer froh, wenn jemand kommt, das spricht sich halt auch erst langsam rum“, erklärt Jähnigen. In Contwig würden es wohl nie mehr als vier oder fünf Teilnehmer am Elterncafé werden, aber das sei durchaus in Ordnung. „Selbst wenn nur einer kommt, ist das ein Erfolg“, spricht die ehrenamtliche Elternbegleiterin für sich selbst und den Träger. (mml)

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