Spiel der Woche
C-Klasse: Aufstiegstraum lebt beim SV Palatia Contwig II
Nachdem es im Vorjahr bekanntermaßen wegen strenger Auslegung der Verbandsrichtlinien nicht mit dem Aufstieg für die SG Contwig/Stambach geklappt hat, gehört das nun wieder als Contwigs Zweite firmierende Team mit neuem Trainer erneut zum Favoritenkreis in der C-Klasse West.
Weil der SC Stambach schon in der B-Klasse spielte, durfte die SG im Frühsommer nicht an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Vor allem deshalb wurde die Spielgemeinschaft aufgelöst, ist aber damit nicht für alle Zeiten vom Tisch, heißt es. Der Tabellendritte empfängt am Sonntag um 13 Uhr auf dem Kunstrasen die SG Höhfröschen/Rieschweiler III, die nur einen Punkt weniger hat. „Durch die Urlauber waren wir erst in der letzten Woche der Schulferien wiederkomplett. Das hat uns, zusammen mit den Verletzten, daran gehindert, schon weiter zu sein. Aber die Jungs sind alle gewillt zu lernen, sich zu verbessern. Das sieht auch eigentlich gut aus, aber in der Vorwoche beim Unentschieden gegen Großsteinhausen II konnten wir es einfach nicht auf den Platz bringen“, erklärt
Hopkins: Wieder alles neu erarbeiten
Mit dem 47-jährigen gebürtigen Pirmasenser an der Seitenlinie, der in Zweibrücken wohnt, unternimmt die Palatia-Zweite einen erneuten Versuch, den Aufstiegstraum zu verwirklichen. „Wir wollen versuchen, vorne mitzuspielen. Der Aufstieg ist kein Muss, aber die Jungs möchten aufsteigen oder über die Relegation nach oben. Das haben sie selbst als Ziel festgelegt“, erzählt Hopkins offen. „Was wir im Trainerteam versuchen, ihnen mit an die Hand zu geben, ist, dass sie sich das erstmal wieder erarbeiten müssen“, deutet er an, dass es kein Selbstläufer wird, nur weil es vergangene Saison sehr gut lief.
Um dem Ziel beziehungsweise dem Mannschaftswunsch nahezukommen, muss laut dem Coach grundsätzlich die eigene Leistung stimmen. „Den größten Punkt sehe ich da in der Einstellung. Wenn die Jungs spielen wie sie trainieren und ihre Leistung abrufen, dann stehen die Chancen groß, dass wir am Sonntag die drei Punkte dabehalten.“ Die Möglichkeit, dass das eigene Team oder der Gegner mit Spielern aus der höherklassigen Mannschaft aufgefüllt werden kann, sieht er entspannt. Damit müsse jeder Verein umzugehen wissen. „Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrenen und jungen Wilden, die schon alleine mit ihrer Geschwindigkeit auch höher spielende Gegner vor Probleme stellen können“, glaubt er.
Stephan: Spaß muss im Vordergrund stehen
Vor einem Dreivierteljahr übernahm
Seine Aufgabe ist es also, das Beste aus den Jungs herauszuholen, die ihm zur Verfügung stehen, und sie bestmöglich zusammenzustellen. „Das Grundding in der untersten Liga ist doch, dass der Spaß im Vordergrund steht, ohne das kannst du abschließen. Die Jungs wollen bei Laune gehalten werden, und wenn wir obendrein Siege oder Punkte holen, ist die Freude umso größer“, erklärt Stephan pragmatisch.
Gäste wollen in Contwig „ihr Ding“ durchziehen
Mit der Palatia-Zweitvertretung erwartet der SG-Coach eine der spielstärksten Mannschaften. „Jeder Fußballer geht auf den Platz, um zu gewinnen. So gehe ich es auch gegen Contwig II an. Auch wenn sie natürlich als Aufstiegskandidat klar favorisiert sind“, sagt der Thaleischweilerer. „Wir wollen unser Ding am Sonntag wieder versuchen durchzuziehen und zu punkten.“ Was meint er mit „unser Ding“? „Guten Fußball zeigen, dadurch Tore erzielen, denn nur so kannst du Erfolge feiern. Wir müssen hellwach sein und dürfen uns nicht verstecken“, sagt Stephan.