Zweibrücken Bundespräsident Horst Köhler fand die Zweibrücker überwältigend – mit Bildergalerie
Der frühere Bundespräsident Horst Köhler ist tot. Er starb am Samstagmorgen mit 81 Jahren. „Als Präsident blieb er Mensch – gefiel damit vielen Bürgern und forderte die Berliner Politik heraus“, schreibt RHEINPFALZ-Chefredakteur Yannick Dillinger in seinem Nachruf. Im November 2007, in der Mitte seiner von 2004 bis 2010 währenden Amtszeit, besuchte Horst Köhler auch Zweibrücken. Zusammen mit seiner Ehefrau Eva Luise war er 7. November 2007 morgens auf dem Flughafen Zweibrücken gelandet. Bei einem Spaziergang durch die Zweibrücker Innenstadt in Begleitung von Ministerpräsident Kurt Beck bereiteten ihm die Bürger einen stürmischen Empfang. Über 2000 Menschen jubelten ihm zu. „Es ist überwältigend. Die Atmosphäre ist in jeder Stadt natürlich ein wenig anders, aber der Empfang heute hier ist schon besonders herzlich“, sagte er an dem Morgen im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Köhler besuchte das Zweibrücker Schloss und die Bibliotheca Bipontina, trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein und nahm sich Zeit, um immer wieder mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und Hände zu schütteln. Als er Zweibrücken gegen Mittag in Richtung Waldmohr – und später nach Kaiserslautern – verließ, hinkte er dem Zeitplan deutlich hinterher.