Zweibrücken Bessere Abwehr, bessere Chancenverwertung

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Rieschweiler-Mühlbach. Der Countdown für die letzten elf Saisonspiele in der Fußball-Verbandsliga Südwest läuft, am 6. März greift die SG Rieschweiler zu Hause wieder ins Spielgeschehen ein. Der bisherige Saisonverlauf ist für die SGR mit 40 Punkten nach 13 Siegen aus 19 Partien und mit Tabellenrang zwei optimal verlaufen.

„Mit diesem Ergebnis hat vor der Runde niemand gerechnet. Besonders wenn man bedenkt, dass wir in der Vorsaison erst auf den letzten Drücker den Abstieg vermeiden konnten“, ist Rieschweilers Trainer Björn Hüther schon etwas überrascht über die gute Zwischenbilanz seiner Truppe. „Die 40 Punkte auf dem Konto sind weit mehr, als wir eingeplant hatten.“ Dass die SG Rieschweiler derzeit so weit vorne steht, zeichnete sich zu Saisonbeginn nicht ab, denn der Start verlief holprig: Nach drei Niederlagen, zwei Siegen und einem Remis war das SGR-Team nur Tabellenelfter. Doch ab dem siebten Spieltag lief es auf einmal. Bis zum Ende der Vorrunde folgten acht Erfolge und nur noch eine Niederlage, wobei besonders der 8:0-Kantersieg gegen Fußgönheim hervorzuheben ist. Platz zwei mit 31 Punkten zur Saisonhalbzeit war der verdiente Lohn für die Rieschweiler Kicker . Auch in die Rückrunde startete Hüthers Truppe mit drei Siegen gegen Mombach, Bingen und Kandel, bevor es im letzten Spiel vor der Winterpause eine 2:4-Heimniederlage gegen Waldalgesheim gab. „Das war kein Beinbruch und trübt das gesamte Bild von der bislang gut verlaufenen Saison nicht“, findet Hüther. Aus seiner Sicht besteht das Erfolgsgeheimnis des gutes Abschneidens aus mehreren Gründen: „Meine Mannschaft hat sich gegenüber der Vorsaison spielerisch und taktisch weiterentwickelt, ist als Mannschaft zusammengewachsen. Dazu haben sich die jungen Spieler, die im letzten Jahr aus unteren Klassen zu uns gestoßen sind, inzwischen an das Verbandsliga-Niveau gewöhnt.“ Dabei denkt er an Maximilian Riehmer und Maximilian Buchholz sowie in der Abwehr an Manuel Megel, der mit Steffen Sprau einen guten Part in der Innenverteidigung abliefert. Auch im Tor hat sich Dirk Jank (vom SVN Zweibrücken), nach anfänglichen kleinen Problemen, als Stütze der Abwehr bewährt. Im Sturm sind Stefan Maul mit bislang zwölf Toren, Quincy Henderson mit neun sowie Maximilian Buchholz mit acht Treffern die Torgaranten. Mit insgesamt 47 Toren hat Rieschweiler so viele Tore erzielt wie Tabellenführer Mechtersheim, der mit 45 Punkten souverän an der Verbandsliga-Spitze steht. „Alles in allem stehen wir hinten kompakt, lassen wenig Torchancen der Gegner zu. Und nach vorne sind wir in dieser Runde zielstrebiger und nutzen unsere Chancen besser“, beschreibt Hüther weitere Veränderungen. Natürlich hat sich Rieschweilers Saisonziel nach dem aktuellen Tabellenbild verändert, denn nachdem zwei Drittel der Saison gespielt sind, kann man nicht mehr nur den Klassenerhalt anvisieren. „Wir wollen keinen unnötigen Druck aufbauen, doch nach der jetzigen Ausgangslage wollen wir am Ende der Runde unter den ersten fünf Mannschaften in der Tabelle stehen“, umreißt Trainer Hüther das Ziel. Auf den Tabellenfünften Waldalgesheim hat die SGR sechs Punkte, auf den Sechsten Fußgönheim sogar zwölf Punkte Vorsprung. „Und gegen zwei der fünf Top-Teams haben wir schon gespielt“, betont Hüther, der seinen Vertrag in der Winterpause für die kommende Saison verlängert hat. Für die am 6. März beginnende Restsaison hat sich die SGR in der Winterpause noch einmal verstärkt. Vom Ligakonkurrenten TB Jahn Zeiskam kommt Tobias Leonhard wieder zurück – eine weitere Option für die Offensive. Auch Claudio Malvaso, der aus der A-Jugend des SC Hauenstein zur SGR stößt, soll den Sturm verstärken. Der dritte Neuzugang Dennis Becker vom saarländischen Verein SC Friedrichsthal ergänzt das Mittelfeld. Somit wächst der Kader der ersten Mannschaft auf 18 Spieler. „Jeder muss sich im Training für einen Startelfplatz beweisen“, heizt Hüther den positiven Konkurrenzkampf an. Wegen Verletzungen hat Rieschweiler im Gegensatz zur vergangenen Saison wenig zu klagen, denn mit Kay Schlayer und Jannik Steigner fielen bislang nur zwei Spieler mit Kreuzbandrissen langfristig aus. „Dass bislang nur diese beiden Spieler ausgefallen sind, ist sicher auch ein Grund für den Erfolg “, glaubt Hüther. Nach diversen Testspielen wird es dann am 6. März ernst für die SG Rieschweiler, wenn das Team von Hüther zu Hause den Tabellenzehnten SC Idar-Oberstein empfängt. Die SGR-Kicker haben dafür eine Revanche für die am fünften Spieltag erlittene 1:2-Niederlage im Visier. „Wir wollen gleich im März mit Erfolgen weitermachen, damit wir am Ende eine gute Saison gespielt haben“, blickt Erfolgscoach Hüther optimistisch nach vorne. „Welcher Platz zwischen zwei und fünf dann am Ende für uns herausspringt, ist mir egal. Sollte es der momentane Relegationsplatz zwei sein, hätte ich aber nichts dagegen.“ Zwischenbilanz Die Liga-Bilanz: 19 Spiele, 13 Siege, ein Unentschieden, fünf Niederlagen, 40 Punkte, 47:26 Tore, Platz zwei. Einsätze 19 Spiele: Torhüter Dirk Jank, Steffen Sprau (1 Tor), Daniel Preuß (4); 18 Spiele: Manuel Megel, Thomas Kreiser, Stefan Maul (12); 17 Spiele: Pascal Frank (3), Christoph Weis (5); 16 Spiele: Quincy Henderson (9), Maximilian Riehmer (1); 15 Spiele: Frederic Stark (2); 14 Spiele: Sören Seliger; 13 Spiele: Maximilian Buchholz (8); 11 Spiele: Jörn Grieser; 8 Spiele: Mario Feick, Jannik Steigner; 7 Spiele: Robin Kohn (1), ein Spiel: Pascal Emser, Florian Christmann Testspiele Samstag, 6. Februar, 14 Uhr: SG Rieschweiler II - Spvgg Battweiler/Reifenberg I (A-Klasse); Samstag, 6. Februar, 15 Uhr: SV Auersmacher I (Saarlandliga) - SG Rieschweiler I; Samstag, 13. Februar, 16 Uhr: SV Rülzheim (Landesliga Ost) - SG Rieschweiler I; Samstag, 20. Februar, 15 Uhr: SV Hermersberg (Landesliga West) - SG Rieschweiler; Samstag, 27. Februar: Gegner und Spielzeit noch offen.

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