Wattweiler Bauernhof möchte auf die Höhe ziehen
Der Sturzenhof, der nördlich der Straße hoch nach Wattweiler liegt, ungefähr zwischen Bubenhausen und dem Waldfriedhof, soll auf die Höhe südlich von Wattweiler umziehen. Das plant Landwirt René Felber, der um Zweibrücken herum 270 Hektar Land bewirtschaftet und vor allem Getreide anbaut. Er möchte den Hof an die Hochwaldstraße verlegen, die auf der Höhe südlich an Wattweiler Richtung Hengstbach und Mittelbach vorbeiführt. Dort sollen Lagerhallen für Futter und Maschinen und vier Getreidesilos entstehen. Ein Wohnhaus ist vorerst nicht geplant, könnte aber später Thema werden. Der Landwirt, der drei Söhne hat, sieht den Umzug auch als Investition in die Zukunft, wie er am Dienstag dem Bauausschuss erläuterte. Ziel sei es, sich irgendwann auf der Höhe niederzulassen und den alten Hof zu verkaufen.
Weder auf Mittelbach noch auf Wattweiler komme mehr LKW-Verkehr zu, wenn Getreide abgefahren wird, versicherte Felber. Zum einen rede man sowieso nur von drei Lastern in der Woche. „Das ist im Bereich des Möglichen, oder?“, fragte der Landwirt. Zum anderen sei die Verkehrssituation auf der Höhe besser als in der Sturzenhofstraße in Bubenhausen, die immer zugeparkt sei. Derzeit kommen die Laster vom Sturzenhof und fahren durchs Wolfsloch und dann auf die Autobahn.
Der Hof wird von Bäumen verdeckt
Laut Diplom-Ingenieur Ralf Billigen, der den Umzug des Hofes plant, werden die Wattweilerer den neuen Hof kaum sehen. Die Futterhalle werde zwölf Meter hoch, die Silos würden knapp 20 Meter erreichen. Von Wattweiler aus würden sie aber von Bäumen verdeckt, die am Hang stehen.
Thorsten Gries (SPD) nannte den Umzug „eine mutige Entscheidung“. Auch er rechnet mit weniger Verkehrsproblemen in der Sturzenhofstraße. Sein Fazit: „Ich finde die Idee gut.“