Zweibrücken Bassenheim im Rausch des Pokalsiegs

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«ZWEIBRÜCKEN.» Nach dem Pokal-Final-Turnier am Ostermontag hat der Liga-Alltag die Oberliga-Handball-Teams des SV 64 Zweibrücken wieder. Die Herren sind am Sonntag beim TV Offenbach gefordert (Anwurf: 18 Uhr). Die Frauen erwarten morgen den Tabellenvierten TV Bassenheim in der Ignaz-Roth-Halle (Anwurf: 20 Uhr).

Bassenheim

schaffte gerade das, was den Zweibrückerinnen verwehrt blieb: Sie gewannen ihren Verbandspokal. Damit tritt der frisch gekürte Rheinland-Pokalsieger in Zweibrücken an. Im Finale bezwang Bassenheim den Oberliga-Zweiten HSG Hunsrück. „Sie werden also sicher mit viel Selbstvertrauen anreisen“, prognostiziert SV-Trainer Rüdiger Lydorf. Zumal die Bassenheimerinnen als Saisonziel noch Platz drei haben. Einige Plätze gut machen möchte auf der Saisonzielgeraden auch der Tabellensiebte Zweibrücken. Vor allem möchten sich die Zweibrückerinnen für die knappe 28:29-Hinspielniederlage revanchieren. Eine kurze, unaufmerksame Phase Mitte der zweiten Halbzeit, als sich Bassenheim einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten konnte, kostete mögliche Punkte. Um zu punkten, „ist es ganz wichtig, dass es uns gelingt, Bassenheim das Tempospiel zu nehmen, sie nicht ins Kontern kommen zu lassen“, sagt Lydorf. Dazu bedarf es einer konzentrierten Angriffsleistung, wenig Fehler im Abschluss. Schlüsselfaktor zwei wird sein: „Wir müssen das Kreisspiel über Steffi Henn verteidigen“, fordert Lydorf von seiner Abwehr die Deckungsmitte dichtzumachen. In Bassenheim war das gelungen, allerdings war dadurch den Außenspielerinnen zu viel Platz gelassen worden. „Das darf uns dieses Mal nicht passieren“, warnt Lydorf, der mit Blick auf die nächste Runde Nachwuchsspielerin Anna-Lena Frank wieder mit in den Oberliga-Kader nehmen wird. Eine Frage der Motivation werde die Partie für die Oberliga-Herren des SV 64 Zweibrücken am Sonntag beim Tabellen-13. TV Offenbach, sagt SV-Trainer Axel Koch. Wenn seine Mannschaft Spaß am Spiel in der „Hölle Süd“ genannten Queichtalhalle finde, „sind wir spielerisch sicher die bessere Mannschaft, werden wir uns durchsetzen“, prophezeit Koch. Er hat aber auch schon einige Male erlebt, dass seine Mannschaft bei vermeintlichen Außenseitern, wie in Friesenheim, unkonzentriert zu Werke geht und deshalb überraschend verliert. „Wir müssen schon hellwach sein“, unterstreicht Koch. Vor allem im Abschluss heißt es, konzentriert zu bleiben. Die Abschlussschwäche, die sich zuletzt im Pokalspiel zeigte, sollte abgelegt werden, denn mit Ilan Eigenmann und Florian Pfaffmann hat Offenbach zwei sehr gute Oberligatorhüter zwischen den Pfosten stehen. Sie haben großen Anteil daran, dass das Abstiegsgespenst aus Offenbach vertrieben wurde. Tempospiel wird wichtig sein für den SV. Das zeigte sich auch im Hinspiel, das der SV mit 39:21 dominierte. Mit Rechtsaußen Tobias Alt fehlt allerdings am Sonntag beruflich bedingt ein wichtiger Spieler, der den Turbo zünden kann. „Die rechte Angriffsseite macht derzeit die größten Probleme“, sagt Koch. Denn auch die Einsätze von Till Wöschler, der sich im Pokalspiel gegen Illtal am Rücken verletzte, und David Oetzel (Schulterprobleme) sind verletzungsbedingt fraglich. „In Vallendar haben wir die schwierige Personallage durch den Einsatzwillen gut ausgleichen können. Ich hoffe, das gelingt uns auch in Offenbach“, sagt Trainer Axel Koch.

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