Zweibrücken Alte Dichter, neue Kinderlieder

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Zwischen sechs und zehn Jahre alt sind die 15 Kinder, die am Montag ein Weihnachtskonzert singen. Nicht mit „O Tannenbaum“ und so, sondern mit Melodien, die ihr nicht kennt.

Die Kinder sind Mitglieder des Zweibrücker Kinderchors, den es erst seit diesem Jahr gibt. Der Leiter, Helmut Hofmann, komponiert für sie ganz eigene Stücke. Das gibt es sonst nicht bei einem Kinderchor. Fürs Weihnachtskonzert am Montag, 22. Dezember, um 18.30 Uhr in der protestantischen Kirche in Contwig (Pfarrgasse 4) hat er sich Texte von bekannten deutschen Dichtern genommen und sich dazu neue Melodien ausgedacht: „Es treibt der Wind im Winterwalde“ von Rainer Maria Rilke gehört dazu, „Markt und Straßen steh’n verlassen“ von Johann von Eichendorff, „Friede auf Erden“ von Conrad Ferdinand Meyer, und „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma. Dazu kommen Texte, von denen man nicht weiß, von wem sie sind. Neben den Kindern singen ein paar Erwachsene: Sabrina Sewohl (Sopran), Alina Schrems (Alt), Jörg Franz (Tenor) und Björn Busch-Geertsema (Bariton). Dazwischen spielen Tatiana Flickinger auf der Blockflöte und Helmut Hofmann am Klavier festliche klingende Stücke von Arcangelo Corelli und Benedetto Marcello. Die Zweibrücker Schauspielerin Silvia Bervingas liest dazu weihnachtliche Texte. Für die Fans, die bei einem Weihnachtskonzert gerne bekannte Lieder hören wollen, singt der Kinderchor auch „Kommet ihr Hirten“, „Still, still, weil’s Kindlein schlafen will“, „Wer klopfet an“ und „Süßer die Glocken nie klingen“. Der Eintritt ist frei, man soll etwas spenden. (adi)

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