Zweibrücken Abseits:

Seit dem 16. Spieltag hat der SV Ixheim II in der B-Klasse Pirmasens-Zweibrücken West einen deutlichen Aufschwung erlebt. Tabellarisch ging es von Platz acht bis auf den vierten Rang. Die Rückrunde verläuft für die zweite Römerstraßen-Garnitur also ausgesprochen positiv. Von sechs Partien hat die Mannschaft um das Spielertrainer-Gespann Oliver Schneider und Mathias Weidner fünf gewonnen. „Wir haben 2016 noch keinen Punkt abgegeben“, frohlockt Schneider. Diese Serie wolle man fortsetzen. Das Titel- und Aufstiegsrennen der B-Klasse machen Maßweiler, Herschberg II und der PSV Pirmasens unter sich aus. Ixheim kann mit seinen 15 Punkten Rückstand auf den dritten Rang da nicht mehr wirklich eingreifen. „Aber den vierten Platz wollen wir auf jeden Fall halten“, sagt Schneider, der dem SVI II auch in der kommenden Runde als Spielertrainer zur Verfügung stehen wird. Die Mannschaft habe sich nach dem mauen Start in die Runde – nach dem fünften Spieltag war Ixheim Tabellenzehnter – zu einer „richtig geilen Truppe“ gemausert. Und Schneider sieht noch Entwicklungspotenzial in der Mannschaft. Das Team werde wohl über die Saison hinaus zusammenbleiben. Mit entsprechenden Verstärkungen könne Ixheim in der kommenden Runde um den Aufstieg mitspielen. Den Rest der laufenden Saison könne man als eine Art „Warmlaufen“ dafür verstehen. Schneider möchte die Zeit bis zum Saisonfinale auch zum Experimentieren nutzen. Die für Ostersamstag angesetzte B-Klasse-Partie zwischen dem PSV Pirmasens und den VB Zweibrücken II hätten die Bewegungsspieler gerne verlegt. Spielertrainer Johannes Müller berichtet von großen Personalproblemen. Einige Stammkräfte seien im Osterurlaub, andere mussten arbeiten. Außerdem hatten sich auch noch Akteure auf den Weg nach Berlin zum Fußball-Länderspiel gemacht. „Und unsere erste Mannschaft hatte ja auch ein Spiel zu bestreiten“, verdeutlicht Müller den Engpass. Da sich dieser schon eine Weile vor dem Spiel abzeichnete, bemühten sich die VBZ um eine Verlegung der Partie. Beim Gegner stieß man allerdings nur zum Teil auf Verständnis. „PSV-Trainer Charles Hopkins hätte einer Verlegung zugestimmt, der Vorstand aber nicht“, erzählt Müller. Von Verbandsseite sei ein beiderseitiges Einverständnis aber vorgeschrieben. Den VB Zweibrücken blieb folglich nur die Spielabsage. Gewertet wurde die Partie entsprechend mit 2:0 für den PSV, der die drei kampflos gewonnenen Punkte im Titelrennen der B-Klasse gut gebrauchen kann. Müller bringt den „Fairplay-Gedanken“ ins Spiel. Der habe bei den Pirmasenser Überlegungen offensichtlich keine Rolle gespielt. Viel Mut für Experimente wünscht Thomas Brunner