Zweibrücken Abseits:

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Wer sich an einem eiskalten Abend auf einen Sportplatz stellt, will Tore sehen und sich die Hände warmklatschen. Beim A-Klassen-Derby zwischen dem SV Palatia Contwig und dem SV Ixheim am Freitag musste sich das frierende Publikum mit Spielszenen und Torchancen begnügen, die Partie ging als Nullnummer zu Ende. Besagtes Publikum war um die 100 Personen stark, zu sehen war eine ausgeglichene Begegnung. „Ich würde fast sagen, dass wir die besseren Chancen hatten“, erzählt Contwigs Spielleiter Jürgen Hoffmann, der das 0:0 gegen die Zweibrücker Spitzenmannschaft als „gefühlten Heimsieg“ bewertet. Aus den drei Rückrunden-Spielen gegen den MTV Pirmasens, Leimen und jetzt Ixheim hat Contwig fünf Punkte geholt, Jürgen Hoffmann nennt das „einen Lauf“. Trainer Thomas Flohr habe gute Arbeit geleistet. Der Contwiger Punktestand hat sich am Freitag auf 17 erhöht; um den Klassenerhalt zu sichern, braucht man laut Hoffmann noch 20 bis 23 Zähler. „Wir packen das“, ist er sicher, dass die Palatia im neuen Jahr die nötigen Erfolge einfahren wird. Die VB Zweibrücken sind am letzten Spieltag vor der Winterpause die Bezirksliga-Tabellenführung losgeworden – ohne eigenes Zutun. Denn ihre Partie auf dem Hartplatz des TV/SC Hauenstein II – der Rasenplatz war wegen Tief „Nils“ gesperrt – wurde zur Pause abgebrochen, weil Referee und Assistent wegen des vielen auf dem Feld stehenden Wassers die Linien nicht mehr sehen konnten. Da hatten die VB-Kicker durch ein Tor von Steven Hörner mit 1:0 geführt. „Das nach der Pause nicht mehr anzupfeifen, war schon ein bisschen unglücklich“, meinte VB-Spielertrainer David Schwartz. Beide Teams wollten weiterspielen. Zumal man morgens schon Kontakt nach Hauenstein hatte, Bilder des nassen Untergrundes die Runde machten. Der Schiedsrichter wollte das Spiel zunächst aber unbedingt anpfeifen, so Schwartz. „Klar, es war ein Glücksspiel, aber der Platz war an sich bespielbar“, meinte er. Er habe in der ersten Halbzeit keine Situationen registriert, in denen die Linien eine Rolle gespielt hätten. „Dass wir dadurch die Tabellenführung vor der Winterpause los sind, ist ärgerlich“, unterstreicht Schwartz, dessen Team jetzt mit 38 Punkten Dritter ist. Zudem hängt seine Elf nun in der Luft: Ist schon Winterpause oder wird die Partie vielleicht am kommenden Wochenende nachgeholt? „Ich weiß es noch nicht“, meinte Schwartz gestern. Eine nicht zu nasse Woche wünschen

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