Zweibrücken Abseits:

Am Zweibrücker Hornbachstaden herrschte in dieser Spielzeit bislang fast ausschließlich Freude vor, die erste Mannschaft der VB Zweibrücken hat in der Bezirksliga Westpfalz einen Glanzstart hingelegt. Die Truppe von Spielertrainer David Schwartz wies aus den ersten sieben Spielen fünf Siege und zwei Unentschieden vor, so wird man zur Spitzenmannschaft. Jetzt aber hat das Fußball-Schicksal den Bewegungsspielern einen Stolperstein in den Weg geworfen – in Form des Tabellenführers Sportfreunde Bundenthal: Die Chance, Bundenthal als Spitzenreiter abzulösen, wurde am Wochenende vergeben, die VB Zweibrücken unterlag im Spitzenspiel mit 1:2. „Ein Remis wäre gerecht gewesen“, fand allerdings Trainer David Schwartz, es sei eine Partie zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften gewesen. „Die Niederlage ist ärgerlich. Aber wir waren nicht schlechter als der Mitfavorit Bundenthal“, erklärt der Übungsleiter. Letztere Erkenntnis habe nach der Niederlage hängende Köpfe bei seiner Mannschaft verhindert. Die Parole laute jetzt: „Weiter Gas geben.“ Am kommenden Wochenende (Sonntag, 15 Uhr) warte mit dem neuen Tabellenzweiten VfB Reichenbach auswärts nämlich schon der nächste Prüfstein auf die Vereinigten Bewegungsspieler. Die Kicker des SVN Zweibrücken II haben bislang in der C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West die meisten Tore geschossen, nach acht Spieltagen kann Auerbach ein Torverhältnis von 50:8 vorzeigen. Auf Rang zwei der inoffiziellen Tore-Tabelle liegt der FC Kleinsteinhausen, beim 4:3-Erfolg im Auswärtsspiel gegen den SC Winterbach II hat der Tabellenvierte wieder seine Chancen genutzt. Mit Frank Seider (17 Tore) führt ein Kleinsteinhauser auch die Torjägerliste an, Seider sicherte sich bekanntlich bereits in der vergangenen Saison die Torjägerkrone dieser Spielklasse. Sein Mannschaftskollege Marco Karaleic liegt mit zwölf Treffern bisher auf dem dritten Rang der aktuellen Liste. Für Kleinsteinhausens Spielertrainer Andreas Schwab ist das torhungrige Duo natürlich Gold wert. „Allerdings brauchen Torjäger auch verwertbare Pässe“, stellt Schwab klar, dass ein versenkter Ball immer ein Gemeinschaftsprodukt ist. Erfolge feiere man mit der ganzen Mannschaft, Seider und Karaleic würden deshalb auch auf dem Boden bleiben.Die Situation seiner Mannschaft, die bisher sechs Siege und zwei Niederlagen in der Bilanz stehen hat, kann der Spielertrainer im Grundsatz nur als gut bezeichnen. Die Kleinsteinhauser Schwächephase erlebte der Coach schon früh in der neuen Spielzeit, dem 0:5 gegen den TSC Zweibrücken II folgte eine Woche darauf ein 2:4 auf eigenem Platz gegen die TSG Mittelbach-Hengstbach. „Gegen den TSC waren wir chancenlos, gegen Mittelbach haben wir uns einfach zu dumm angestellt“, meint Schwab dazu. Die Kleinsteinhauser Glückszahl scheint in der laufenden Runde indes die „7“ zu sein, in vier Partien schossen Schwab & Co. sieben Tore. Der Coach gibt aber zu bedenken, dass diese Erfolge nicht gegen die besten Teams der Klasse zustande kamen. Als nächste Aufgabe steht am kommenden Sonntag (15 Uhr) das Heimspiel gegen den VfB Post Pirmasens auf dem Plan. Andreas Schwab sagt: „Was ich da sehen will? Dass wir weiter in der Erfolgsspur bleiben!“Eine Woche voller positiver Erfahrungen wünscht