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SymbolFoto: picture alliance / dpa

TSC: Der Zweibrücker Dieter Bohlen

Ein Lokalkampf ist kein Mädelsabend. Wer am Samstag ins TSC-Stadion am Wattweiler Berg kam, sah aber eine, bei aller Brisanz, faire Begegnung. Das 4:3 aus Sicht der SG VB Zweibrücken/SV Ixheim hatte neben der sportlichen noch eine musikalische Komponente. SC-Defensivmann Joshua Penth hat seinem Verein eine Hymne getextet. Die in Schlagerrock verpackten Verse schallten mehrfach aus den Lautsprechern:„Der TSC ist mein Verein/ich werde immer bei dir sein/Herz zerreißen,TSC/weil ich immer zu dir steh.“ TSC-Legende Siegmar „Die Katze“ Thibaut, der in bewährter Art und Weise den Ansager machte, nannte den jungen Fußballtexter „den Dieter Bohlen vom TSC“. Thibaut wies darauf hin, dass es beim Sportclub traditionell immer mal wieder eine Querverbindung zur Musik gebe. Thibaut erinnerte an Horst Nussbaum alias Jack White, der in den 60ern mal das Sportclub-Trikot trug, später zum PSV Eindhoven wechselte.

Nussbaum hat mit vielen Größen des deutschen Schlagers zusammengearbeitet, ist für Kracher wie „Schöne Maid“ und „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ verantwortlich. Siegmar Thibaut machte anschließend den Schwenk über DSDS-Teilnehmer René Müller, der mittlerweile beim Stadtrivalen SVN Zweibrücken in der A-Klasse spielt. Und, da sich unter den rund 580 Zuschauern auch Wolfgang de Benki befand, bekam das Publikum noch die Saarland-Hymne aus den 80er Jahren zu hören: „Un do druff, do druff, bin ich e bisje stolz.“ Stolz waren am Derbytag vor allem die Gäste-Akteure, die sich mit dem Auswärtsdreier Luft im Abstiegskampf verschafft haben.

SV Battweiler: Der einsame Spitzenreiter

In der A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken dreht der SV Battweiler an der Tabellenspitze mit ziemlichem Vorsprung seine Runden. Die Mannschaft von Spielertrainer Maximilian Buchholz hat aus 17 Spielen 46 Punkte geholt. Verfolger SVN Zweibrücken hat, bei einer Partie weniger, 35 Zähler auf der hohen Kante. Am Wochenende hat Battweiler durch Treffer von Manuel May und Maurice Böhr mit 2:0 beim SV Lemberg gewonnen. Es war der 15. Dreier in dieser Saison.

Buchholz & Co. weisen ein konkurrenzlos gutes Torverhältnis von 64:14 Treffern auf, der Herbstmeister ist mittlerweile klarer Titelfavorit. „Es wird aber sicher nicht von selbst laufen“, will Buchholz den Rest der Runde erst mal konzentriert gespielt sehen. Entscheidend sei, wie die Mannschaft aus der Winterpause komme, die ersten Gegner im neuen Jahr seien immerhin Clausen und Waldfischbach.

Dass es so gut läuft, liegt laut dem SVB-Coach daran, dass sich bislang keine Leistungsträger verletzt haben. „Wir hoffen, dass das so bleibt.“ Am Mittwoch spielt Battweiler im Kreispokal gegen Petersberg II, und am ersten Advent empfängt der Spitzenreiter um 14.30 Uhr den SV Ruhbank zum letzten Punktspiel des Jahres.

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