Zweibrücken 31 Grad im Schwimmerbecken in Zweibrücken
Das vergangene Wochenende war eines der heißesten in der Geschichte Deutschlands. Bei Temperaturen um die 38 Grad suchten viele Zweibrücker und Bewohner des Umlandes Abkühlung im Freibad an der Schließ sowie im Warmfreibad Contwig. Doch selten waren die Wassertemperaturen so hoch wie in diesen Tagen.
Insgesamt 7512 Badegäste pilgerten von Freitag bis Sonntag ins Zweibrücker Freibad an der Schließ, wie die Stadtverwaltung gestern auf Anfrage mitteilte. Schwimmmeister Steffen Lassler bilanzierte: „Das Schwimmbad war sehr gut besucht, rekordverdächtig war es aber nicht.“ „Einigen Leuten wurde es wohl schlicht zu heiß, um sich auf den Weg ins Schwimmbad zu machen“, vermutete auch Stadtpressesprecher Heinz Braun. So waren am heißesten Tag, dem Sonntag, mit 2354 Besuchern die wenigsten Badegäste da – rund 550 weniger als beispielsweise noch am Donnerstag. Mit rund 23 600 Besuchern dieses Jahr habe man aber schon beinahe so viele Gäste wie im gesamten Vorjahr. Damals kamen in der Badesaison knapp über 28 000 Besucher ins Freibad, erklärte Braun. Die Wasserhöchsttemperatur wurde laut dem Schwimmmeister am Sonntag im Schwimmerbecken gemessen und betrug 31 Grad. Besondere, gesundheitsgefährdende Vorfälle habe es trotz der großen Hitze nicht gegeben. Auch im Freibad Contwig mussten lediglich Mückenstiche und kleinere Wehwehchen medizinisch versorgt werden. „Eigentlich habe ich das ganze Wochenende nur darauf gewartet, dass jemand umkippt, erklärte Jutta Döring, Schwimmmeisterin im Contwiger Freibad. Sie freute sich zudem über einen vermutlichen Besucherrekord. Mit insgesamt 10 600 Besuchern von Freitag bis Sonntag sei das Freibad so gut gefüllt gewesen wie letztmals vielleicht 2003, meinte Döring. Auch hier wurde die Wasserhöchsttemperatur von 29 Grad am Sonntag gemessen. Trotz dieser hohen Temperatur gebe es aber immer noch einige Gäste, die sich mit den Worten „Oh Gott, ist das kalt“ über die Wassertemperatur beschwerten, erzählt Döring. (jofo)