Zweibrücken 26 Jahre, 12 000 Patienten

Der Zweibrücker Urologe Jean Claude Pecqueux geht zum 1. Januar in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird der Urologe Ulrich Schreier, der derzeit in St. Wendel und Lebach praktiziert. Schreier übernimmt die Praxis in der Rosengartenstraße, das Personal und die sechs Belegbetten im Nardini-Klinikum St. Elisabeth, wie Pecqueux gestern auf Anfrage sagte.
„Meine Patienten müssen sich keine Sorgen machen, es geht nahtlos weiter“, versicherte der 64-jährige Arzt, der seit 26 Jahren in Zweibrücken als Urologe praktiziert. An die 12 000 Patienten hat er in dieser Zeit behandelt, wie er gestern kurz hochrechnete. Er scheide aus Altersgründen aus, sagt Pecqueux, der aber noch zwei, drei Jahre lang Vertretungen sowie Not- und Bereitschaftsdienste übernehmen will. „Von hundert direkt auf null, das wäre zu hart“, meinte er. Der Urologe ist auch Vorsitzender der ärztlichen Kreisvereinigung Zweibrücken, ein lokaler Ärzteverbund. Auch dieses Amt werde er abgeben, im Januar entscheide sich, wer Nachfolger wird. Stellvertretender Vorsitzender ist der Hals-/Nasen-/Ohrenarzt Franz Eckel. |sig/Archivfoto: Steinmetz