Handball RHEINPFALZ Plus Artikel 22:26 – Momentum in Worms nicht auf Seite der VTZ Saarpfalz

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Wieder nah dran, „aber in den spielentscheidenden Momenten einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen“, resümierte Philip Wiese, Trainer des Handball-Oberligisten VTZ Saarpfalz am Sonntag die 22:26 (8:10)-Niederlage bei der HSG Worms. Die VTZ muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten.

Drei Spielphasen, in denen mit dem notwendigen Quäntchen Glück und besserem Entscheidungsverhalten die Partie auch zugunsten der VTZ hätte laufen können, hatte Wiese dabei im Sinn. Das Spiel begann ausgeglichen. Nach elf Minuten lag die VTZ 4:2 vorne, Tomas Kraucevicius hatte das vierte VTZ-Tor erzielt. Aber Worms mit Luca Steinführer als Top-Torschütze, der auch vom Siebenmeterpunkt sicher traf, blieb dran.

Nach dem 5:5 begann Phase eins: In der ohnehin nicht torreichen Partie, „haben wir es da versäumt, unsere Chancen besser zu nutzen, mit zwei, drei Toren in Führung zu gehen, was möglich gewesen wäre“, bilanzierte Wiese. Stattdessen ging es mit einem 8:10-Rückstand in die Pause.

VTZ kämpft sich vergeblich heran

Bis zum 15:14 (38.) blieb das Spiel offen, „dann kommt wieder so eine Phase mit zu vielen Fehlern“, so Wiese. Worms ging mit 20:15 in Führung. Aber die VTZ bewies, wie schon die gesamte Runde, dass aufgeben nicht ihr Ding ist. „Wir kämpfen uns wieder heran“, lobte Wiese. Auf 19:20 nämlich (49.), aber der Ausgleich wollte nicht gelingen. „Wir schaffen es aktuell nicht, das Momentum auf unsere Seite zu holen“, so der VTZ-Coach. Es schlichen sich in der Folge wieder ein paar Unkonzentriertheiten ein, und Worms nutzte das, um sich über 24:22 zum dritten Heimsieg im dritten Heimspiel zu werfen.

So spielten sie

VT Zweibrücken-Saarpfalz: Dentzer (ab 35. Klöckner) - Kraucevicius (6), Baumgart (2), von Lauppert (6/3) - Stauch (2), Rolshausen (1) - Rifel (2) - Kreis, Jung (2), Hauck (1), Rauch, Flockerzi

Spielfilm: 6:6 (20.), 8:6 (24.), 10:8 (Halbzeit), 18:15 (44.), 20:15 (46.), 20:19 (49.), 24:21 (57.), 26:22 (Ende) - Zeitstrafen: 3:7 - Siebenmeter: 4/4 - 3/3 - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Schmitt/Weiß (HV Rheinland).

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