Speyer Zwei Termine nach „Sparrunde“

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Das Huelgas Ensemble und der Tenebrae-Chor treten im Mai unter dem Motto „Klangraum Europa – „Westwärts schweift der Blick“ in Speyerer Kirchen auf. Die zwei Konzerte sind Teil der 64. Schwetzinger Festspiele.

Die St.-Josephs-Kirche ist am 7. Mai, 19.30 Uhr, der Schauplatz für das Huelgas Ensemble. Unter der Leitung von Paul Van Nevel tritt das belgische Vokalensemble mit Werken aus den Jahren 1000 bis 1400 auf. Die Gruppe erforscht die Entwicklung der Polyphonie, also der musikalischen Mehrstimmigkeit, im Laufe der 400 Jahre. Bei dieser „Musik in apokalyptischen Zeiten“ aus dem Mittelalter und der Renaissance handelt es sich um französische und englische Klostermusik. Weiter geht es im Speyerer Dom am 21. Mai, 19.30 Uhr, mit dem englischen Kammerchor Tenebrae. Unter Nigel Shorts Leitung stehen A-cappella-Kirchenmusik der Renaissance von William Byrd und Hubert Parrys Chorgesang „Songs of Farewell“ aus dem frühen 20. Jahrhundert auf dem Programm. Mit „Leidenschaft und Präzision“, so das Motto des Chors, will Tenebrae den Zuschauern die Kraft und Intimität der Stimme ohne instrumentale Begleitung demonstrieren. Im vergangenen Jahr hatten die Schwetzinger Festspiele bei den Speyerer Konzerten eine „Sparrunde“ mit nur einem Termin eingelegt (wir berichteten). Dafür hatte die Festspielleitung auf Anfrage vor allem finanzielle Gründe geltend gemacht. Für dieses Jahr waren zugleich „mindestens zwei Konzerte“ angekündigt worden.

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