Speyer Zur Person: Erik Wieman

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Erik Wieman (49) ist gebürtiger Niederländer. Nach der Schule wurde er Berufssoldat bei den niederländischen Marines und war als Fallschirmspringer und Gebirgsjäger acht Jahre in England, Norwegen und in den USA stationiert. Dort lernte er 1989 seine Frau Birgit kennen und zog 1992 zu ihr nach Waldsee. Heute arbeitet er als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei der BASF. Schon als Jugendlicher begann er 1982 mit einem Metallsuchgerät nach Artefakten aus der Vergangenheit zu suchen. Bereits damals arbeitete er in den Niederlanden mit Denkmalschutzbehörden zusammen. Im Laufe der Jahre hat er einiges gefunden – von steinzeitlichen, bronzezeitlichen, keltischen, römischen, mittelalterlichen oder neuzeitlichen Funden in Europa bis zu Bürgerkriegsrelikten in den USA. „Das Wichtigste ist das Suchen und Finden. Nicht das Behalten. Denn bestimmte Funde sind am besten in einem Museum aufgehoben oder müssen Wissenschaftlern überlassen werden“, sagt er. Anfang 2016 gründete er mit Peter Berkel aus Schifferstadt die IG-Heimatforschung Rheinland-Pfalz und untersucht Absturzstellen von Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg. Seine Hobbys stammen noch aus seiner Zeit als Soldat: Tauchen, Fallschirmspringen, Marathon laufen und weit marschieren. Im August 2017 hat er mit einem Freund am „Totenmarsch“ in Belgien teilgenommen und ist 100 Kilometer in 24 Stunden gewandert. Mit dabei: eine Spendenbüchse, mit der er 300 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt hat.

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