Speyer Zu verdauen

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«Waldsee.» „Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Es ist zwar ärgerlich. Aber eine solche Niederlage kann ich verdauen“, sagte der Trainer von Frauen-Oberligist TG Waldsee nach der der 25:31 (13:18)-Heimniederlage gegen TV Bassenheim. Vor 80 Zuschauern warf Waldsee kämpferisch nämlich alles in die Waagschale.

Die TG legte zunächst bis zu Bea Demskis Konter zum 3:2 jeweils einen Treffer vor. Aber Bassenheim entpuppte sich als der erwartet starke Kontrahent und nahm die 3-2-1-Abwehr Waldsees fortan ein ums andere Mal auseinander. Die Abstimmung, insbesondere das Übergeben und Übernehmen, klappte nicht. Versuche von Coach Götz, taktisch einzugreifen, fruchteten nicht. Insbesondere die im Spiel Eins gegen Eins überragende Bassenheimerin Jana Schubert (9/1 Tore) bekam die TG nicht in den Griff. Die Rheinländerinnen drehten den Spieß zum 6:3 um und gaben fortan den Ton an. Waldsee blieb bis zum 11:13 im Geschehen, weil das Offensivspiel funktionierte. Einziges Manko: Einige sehr gute Torchancen blieben, auch nach dem Seitenwechsel, ungenutzt. Die Gäste lösten sich auf 16:11. Götz ließ nach der Pause defensiver verteidigen, und nach 38 Minuten beschattete Tanita Schall Schubert ganz eng. Der TG glückte das 15:19. Doch Zeitstrafen (5/7) schwächten die Abwehr. Bassenheim blieb in Überzahl am Drücker und gewann mit dem 22:15 seine Sicherheit zurück. Angeführt von Demski (6) und Lisa-Marie Steffens (7/3), die mit zunehmender Spieldauer aus dem Rückraum immer mehr Torgefahr entwickelte, gestaltete die TG über 22:27 und Mareike Schwarz’ letzten Treffer per Siebenmeter zum 25:30 das Match weitgehend ausgeglichen, ohne den verdienten Gästeerfolg zu gefährden. Waldsees äußerst angespannte personelle Situation mit einigen angeschlagenen Akteurinnen und fehlenden Alternativen schränkt derzeit die Möglichkeiten ein. Mit Einstellung, Wille und Moral allein lässt sich die Klasse kaum halten.

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