Speyer Wie auf Mallorca

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Dudenhofen. Wer sich auf die Wettervorhersage für Sonntag verlassen hatte, musste Tribut zollen bei der Radtouristikfahrt (RTF) des RV Dudenhofen. Regen begleitete die ersten Teilnehmer am Morgen, was manchem einen Strich durch den angepeilten Geschwindigkeitsschnitt machte. Rund 220 Personen wagten sich am Ende doch auf den Weg.

Schon vor 8 Uhr begaben sich 50 Teilnehmer auf die Strecke, ließ Organisatorin Janet Salmon wissen. Alle wählten bis dahin nicht die 43- oder 72-Kilometer-Distanz, sondern die längste Tour von 114 Kilometern, die mit Drei Buchen die höchste Steigung aufwies. 403 Höhenmeter bewältigten die Fahrer. „Da ist es dann schon kalt“, meinte Salmon im Gespräch mit der RHEINPFALZ angesichts des verregnet-kühlen RTF-Starts. Sie selbst radelte die Strecke am Vortag ab und schwärmte zumindest von einer wunderbaren Aussicht. Genau dahinter vermutet Salmon den Reiz der Dudenhofener RTF. „Bei uns ist der Frühling so, wie er sein soll. Daher kommen auch Teilnehmer von weiter her“, meinte sie. Anfahrten von bis zu anderthalb oder zwei Stunden nahmen die in Kauf. Unter anderem aus dem Saarland, dem Frankfurter Raum oder Stuttgart kamen sie. „Etliche sind bereits auf Mallorca zum Training“, meinte Salmon und stellte angesichts der prächtigen Mandel- und Kirschblüte fest: „Die, die geblieben sind, haben heute bei uns ein bisschen Mallorca in der Pfalz.“ Regelmäßige Rennradfahrer, die Punkte für ihr Wertungsbuch sammelten, bildeten den Hauptteil der Teilnehmer. Die größte Abordnung schickten laut Salmon Rodenbach mit zwölf Startern, gefolgt von Bürstadt mit zehn Personen. Gleichauf lagen die in näherer Umgebung liegenden Gemeinden Lustadt und Schifferstadt, die je sieben Fahrer auf die Strecke beorderten. Auffallend sei die im Vergleich mit den Vorjahren große Zahl der Kinder gewesen. „Wir hatten sieben Junioren dabei“, entnahm Salmon der Statistik. Die wies zudem 14 Frauen auf, die sich der RTF durchs Land stellten. „Wer die komplette Strecke fährt, ist bei gutem Wetter etwa fünf Stunden unterwegs“, sagte die Organisatorin. Vor allem Sonntagfrüh hemmten die nassen Straßen noch das Tempo. „Viele sind mit klappernden Zähnen zurückgekommen“, verriet Salmon.

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