Speyer Von Toiletten bis Fahrradstraßen

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Um stinkende öffentliche Toiletten, zu kurze Grünphasen bei Fußgängerampeln und Fahrradstraßen für die Speyerer geht es in den Anträgen der Freien Wähler, der Grünen und der Linken zur Stadtratssitzung am Donnerstag, 17 Uhr, im Stadtratssitzungssaal.

Die Freien Wähler Speyer (FWS) bitten in ihrer Anfrage um eine schriftliche Stellungnahme: Es geht um ein geruchsintensives Thema, wie sie ankündigen. Wie der Partei bei Begehungen mit Bürgern aufgefallen ist, sind die öffentlichen Toilettenanlagen zumeist in keinem guten Zustand. So sei jene im Adenauerpark ausgesprochen geruchsintensiv, die in der Löffelgasse allein äußerlich in einem schlimmen Zustand, auch die Anlage im Domgarten mache keinen guten Eindruck. Die FWS fragen an, wie oft die Anlagen gereinigt und gewartet werden und ob geplant ist, sie durch selbstreinigende zu ersetzen. Die Linke hat festgestellt, dass die Grünphasen der Fußgängerampeln zu kurz sind, wie sie mitteilt. Sie beantragt zudem schnellere Reaktionszeiten beim Drücken des Knopfes an der Fußgängerampel und einen Fußgängerüberweg in Höhe des Eingangs des Awo-Seniorenhauses „Burgfeld“. Den Grünen geht es vor allem um die Reduzierung des Lärms. Deshalb beantragen sie, die Dr.-Eduard-Orth- und die Raiffeisenstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Durch die dort ansässigen Schulen, Vereine, Kita und Tanzschule gebe es viel Verkehr und damit Lärm. Die Stadtratsfraktion geht davon aus, dass sich dieser noch erhöht, wenn die Alla-hopp-Anlage dort erst einmal fertig ist. Um ein gutes Klima geht es der Partei in einem weiteren Antrag: Sie fordert, dass an mindestens einer Sporthalle die Fassade begrünt wird. Ziel sei es, das Stadtklima zu verbessern und der Versiegelung entgegenzutreten, so die Stadtratsfraktion. Bisher habe die Begrünung von Fassaden zu wenig Beachtung für eine nachhaltige ökologische und sozio-ökologische Stadt gefunden. Der Linken geht es ebenfalls um gutes Klima in ihren Anfragen. Die Fraktion will sie wissen, wie groß die Grünflächen und versiegelten Flächen in der Stadt sind. Zudem möchte sie wissen, wie viele Fahrzeuge es gibt, die Abgase erzeugen, die ein H-Nummernschild besitzen, wie viele Feinstaub-Messstationen es in Speyer gibt und in welcher Höhe gemessen wird. Zudem will die Linke wissen, ob die 2006 im Aktionsplan zur Reduzierung der Feinstaubbelastung vorgeschlagenen Maßnahmen realisiert wurden. |ccd

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