Speyer
Volleyball: TSV Speyer siegt in Sinzig erst im Tie-Break

Das war knapp. Die Volleyball-Männer des TSV Speyer bleiben nach einem knappen 3:2 (13:25, 27:25, 18:25, 25:14, 25:12)-Erfolg bei der LAF Sinzig in der Regionalliga weiter ungeschlagen, geben aber einen Punkt ab.
Allerdings haben sich die Schützlinge von Trainer Gerrit Jann am Samstagabend im Rheinland sehr schwer getan. Im ersten Satz ging erst einmal gar nicht zusammen. „Wir waren unsicher und nervös. Vielleicht lag es daran, dass wir unter der Woche viele Ausfälle im Training hatten. Zudem fehlten natürlich unsere Routiniers Christian Eckenweber und André Bohlender“, suchte Jann nach der Begegnung eine Erklärung für den seltsamen Auftritt. Vor allem die Quote bei den individuellen Fehlern sei sehr hoch gewesen. „Natürlich stehen in Reihen Sinzigs einige Spieler, die bereits in der Dritten Liga aktiv waren“, stellte der TSV-Übungsleiter fest.
Mit sehr starken Angaben unterbanden die Gastgeber früh das Angriffsspiel des TSV Speyer. Und überzeugten auch in der Abwehr: „Es war sehr schwer, den Punkt zu machen. Sie haben noch viele Bälle geholt, sodass wir immer wieder konzentriert sein mussten“, erzählte Jann. Nach dem schwachen ersten Durchgang fing sich seine Mannschaft wieder. Beim 24:23 hatte sie einen Satzball, leiste sich zwei Fehler zum 24:25, um dann drei Punkte in Folge zu markieren.
Speyer dominiert am Spielende
Aber es kehrte keine Ruhe ein. Sinzig blieb in Abschnitt drei dominant. Von 9:6 zogen die Gastgeber auf 19:7 davon – die Vorentscheidung. Speyer kämpfte sich in Satz vier wieder zurück ins Spiel. Jann nahm ein paar Wechsel vor, das Spiel lief zugunsten der Gäste, die vom 12:7 bis 20:13 ihren Vorsprung ausbauten. Im Tie-Break lag das Momentum dann bei Speyer. „In der vergangenen Saison hätten wir solch ein Spiel 0:3 verloren. Aber die Mannschaft ist jetzt weiter. Das gibt mir Zuversicht“, fasste Jann seine Erkenntnisse zusammen.