Fussball
Verbandsliga: TuS Mechtersheim spielt beim TuS Steinbach
Das Pokalspiel gegen Herxheim war die ideale Vorbereitung auf das, was am Sonntag ansteht, glaubt Mechtersheims Coach Nauwid Amiri: „Ich habe Steinbach gegen Morlautern gesehen, sie stehen sehr defensiv, versuchen aber trotzdem, im Ballbesitz spielerische Lösungen zu finden, genau wie Herxheim.“
Kortus verletzt
Der Trainer rechnet nicht mit einem aktiven Anlaufen des Gegners, falls doch, könne seine Mannschaft aber damit umgehen. Mit dem „reifen und erwachsenen“ Auftritt gegen Herxheim, das nur zwei Torchancen gehabt habe, war Amiri „sehr zufrieden. Mit und gegen den Ball war das ein Schritt nach vorne im Vergleich zum Spiel gegen eine gute Pirmasenser Mannschaft.“
Bitter ist die Verletzung, die sich Kortus am Mittwoch im Pokalspiel zuzog. Es besteht der Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch, womit der nächste Verteidiger nach Marco Metzger über Wochen ausfallen wird. Adrian Malburg, der nach Kortus’ Ausscheiden schon gegen Herxheim von der Außenbahn auf die Innenverteidiger-Position gerückt war, ist erster Anwärter auf den dort nun freien Platz: „Er hat das gut gemacht“, betont Amiri.
Schubach zurück
Im Angriff hatte Ibrahim Anli Andrew Wooten ersetzt und das 1:0 gut vorbereitet. Das taktische System wurde nicht verändert: „Wir haben uns dazu entschieden, nach dem einen Spiel nicht wieder alles neu einzuüben“, erklärte Amiri. Am Wochenende zusätzlich einsatzfähig sind nach Muskelfaserriss Maximilian Krüger und der aus dem Urlaub zurückgekehrte Lion Schubach.
Die Aufgabe am Donnersberg wird dennoch heikel, wie Amiri betont. Der Platz dort sei vom Hörensagen schwer zu bespielen, zudem gelte Steinbach als sehr heimstarke Elf, gegen die sich dort viele Mannschaften schwertäten. Gestartet ist Steinbach mit einem 1:1 gegen Mechtersheims Mitabsteiger SV Morlautern, und auch im Pokal ist der nordpfälzische TuS noch im Rennen, gewann zuletzt am Mittwoch mit 4:1 das Derby beim TuS Rüssingen.
Im Falle einer Niederlage müsse er von einem Fehlstart sprechen, gesteht Amiri ein, doch daran verschwende das Team keinen Gedanken: „Die Stimmung ist extrem positiv“, berichtet der Chefcoach, der von einem Erfolg ausgeht und dann erklärt: Mit vier Punkten aus zwei Spielen und dem Erfolg im Pokal wären wir voll im Soll.“